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Roboter-Kabel bei Lapp Muller

© Lapp

Verschiedene Muster an Roboterkabeln im Lapp-Werk in Grimaud, Südfrankreich. Ein Problem bei Roboterkabeln ist das eingeschränkte Platzangebot für die Verkabelung: unterschiedliche Leitungen müssen auf kleinstem Raum im Inneren des Roboters verlegt oder in einigen Fällen außen über die Achsen geführt werden.
Aus diesem Grund werden in der Robotik häufig Hybridkabel eingesetzt die mehrere Leitungen in einer einzigen Außenhülle zusammenfassen. Hier treffen dann beispielsweise Hochspannungsleitungen für eine hohe Energiezufuhr auf engstem Raum mit Datenleitungen zusammen. Entsprechend hoch sind die Anforderungen an die elektromagnetische Verträglichkeit (EMV) und entsprechende Schirmkonzepte aller Komponenten. Die Herausforderung dabei ist, dass auch die Hybridkabel trotz mehrerer Kabelstränge, Abschirmungs- und Füllmaterialien eine hohe Flexibilität und Stabilität gegenüber der Dauerbelastung aus Rotationen und Biegewechselbewegungen bieten müssen.

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