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Exoskelett für Knochenjobs in der Industrie

© Ludmilla Parsyak / Fraunhofer IAO

EU-Projekt Robo-Mate stellt den ersten Prototypen eines Exoskeletts für Arbeiter in der Produktion vor

Arbeiter in der Produktion heben oft bis zu 10 Tonnen Material täglich. Laut Work Foundation Alliance (Lancaster, UK) leiden 44 Millionen Arbeiter in der EU an arbeitsbedingten Muskel-Skelett-Erkrankungen. Forscher haben im EU-Projekt Robo-Mate jetzt ein Exoskelett entwickelt, das die Gewichtsbelastung auf bis ein Zehntel reduziert. Den ersten Prototypen stellten die Projektpartner am 12. Juni am Fraunhofer IAO in Stuttgart vor.

Mühelos hebt ein Arbeiter im Werk einen Autositz aus dem alten Wagen. Mit ein, zwei Handgriffen packt er das 15 Kilogramm schwere Sitzmöbel, nimmt es aus seiner Verankerung und bringt es zu einer Station, an der schon weitere Sitze liegen. Möglich macht diese leichtfüßigen Bewegungen ein Exoskelett, eine Art Roboteranzug, der ihn bei der Arbeit aktiv unterstützt. Alles Science Fiction?

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