Schmierstoff-Management

Ein Effizienzplus zu erreichen

über Prozessorientierung und ganzheitliche Ansätze, das hat sich nicht nur bei Managementsystemen wie etwa der DIN EN ISO 9001:2000 durchgesetzt. Auch in der Zulieferer- und Dienstleistungsbranche sind vergleichbare Vorgehensweisen auf dem Vormarsch. So gilt es, die betreffende Prozesskette des Kunden zu analysieren, um die Kundenanforderungen zu erfüllen. Wachsende Qualitätsansprüche, steigende Forderungen nach Bauteilesauberkeit, immer komplexere Produktionsprozesse und der Kostendruck machen individuelle Lösungen und Ansätze immer wertvoller. Der Ruf nach höherer Leistungsperformance der Schmierstoffe und Bearbeitungsmedien wird entsprechend lauter. Die Fokussierung alleine auf Schmierstoff, Reiniger oder Konservierungsmedium an sich ist aus Sicht des Unternehmens Hermann Bantleon aber nicht mehr zeitgemäß. Mit Produkten für die komplette Prozesskette in Verbindung mit Dienstleistung, Service und Beratung in verschiedenen Bereichen versteht sich Bantleon als Systempartner der metallbearbeitenden Industrie.

Häufiges Problem in der Vergangenheit war die Vernachlässigung von vor- und nachgelagerten Prozessen und Tätigkeiten. Wie werden Halbzeuge und Rohmaterialen vor Einbringung in den Fertigungsprozess gelagert und behandelt? Wie erfolgt der Umgang mit den Fertigteilen aus der Maschinenbearbeitung bezüglich Verpackung, Zwischenlagerung und Versand (Restschmutz, Korrosionsschutz, Bauteilsauberkeit)? Das Ulmer Unternehmen verfolgt seit Jahren eine ganzheitliche Prozessbetrachtung beim Kunden. Das ermöglicht die Berücksichtigung und Einflussnahme zahlreicher Daten und Fakten bei der Konzeptausarbeitung. Die Abstimmung der einzelnen Bearbeitungsmedien aufeinander, angepasst an Umgebungsbedingungen, zu bearbeitende und zu behandelnde Werkstücke und eingesetzten Werkzeugen und Fertigungsverfahren ist essentiell; die Berücksichtigung der Schnittstellen und Wechselwirkungen innerhalb der Prozesskette zwingend erforderlich.

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Eine Konzeptausarbeitung ist im ersten Schritt nicht mit Kosten verbunden. Einen nicht zu unterschätzenden Einflussfaktor in eine wertschöpfende Prozesskette stellen die unterstützenden Prozesse dar. Hierzu zählen aus Sicht von Bantleon Tätigkeiten wie etwa die ordnungsgemäße Lagerung und Umgang mit den Betriebsstoffen sowie die Unterweisung und Schulung der Mitarbeiter bezüglich Umgang, Gefahren und Eigenschaften von KSS oder anderen Medien. Ergänzend kann eine Steigerung der Prozesssicherheit und ein kontinuierlicher Verbesserungsprozess bezüglich Umwelt und Arbeitssicherheit mit einem individuell angepassten Fluidmanagement-Konzept erreicht werden. Elektronische Datenerfassungs- und Wartungsprogramme bringen Transparenz und Kostenkontrolle. Je nach Ausführung des Tools erhält der Nutzer alle Daten und Kosten. Entsprechende Statistiken sind im Regelfall schnell zu erstellen. Alle anstehenden und erledigten Tätigkeiten (Filterwechsel, Füllstände regulieren, KSS-Messungen) werden erfasst, und im Rahmen der vorbeugenden Instandhaltung können Ausfallzeiten und Stillstände vermieden werden.

Das hauseigene Labor von Bantleon ermöglicht eine genaue Analytik und Wert-ermittlung. Kunden erhalten eine individuelle Beurteilung der Messergebnisse. Das Unternehmen führt keine routinemäßigen Sammelanalysen durch, sondern hebt sich im Vergleich zu herkömmlichen Labors durch praxis- und anwendungsorientierte Analysen und Bewertungen ab. Produkte werden stetig weiterentwickelt und optimiert. Jahrzehntelange Erfahrung in Anwendungstechnik und Ölchemie zeichnen das Unternehmen in diesem Sektor aus.

Namhafte Unternehmen bauen seit Jahren auf die Kernkompetenz von Bantleon als Systempartner. Mehr als 3.500 nationale und internationale Unternehmen aus der Metallbearbeitung zählen mittlerweile zum Kundenkreis des Ulmer Unternehmens, das im nächsten Jahr sein 90 jähriges Bestehen feiert. ms

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