Metallisierungssystem

Als neue Anlagengeneration

bezeichnet Vakuumtechnik Dresden sein horizontales Kurztaktsystem zum Metallisieren, einschließlich der Schutzbeschichtung von Kunststoffbauteilen. Die Systementwicklung ist laut VTD „ein absolutes Highlight in Bezug auf Chargenzeit, Materialeinsatz und Beschichtungsmöglichkeiten“.

Eine Aussage, die zumindest neugierig macht. Worum also geht es genau? Um eine Anlage, in der Substratträger mit einem Hüllkreisdurchmesser von etwa 500 Millimeter und einer nutzbaren Beschichtungslänge von bis zu 2.040 Millimeter beschichtet werden können. Dabei – und das kann sich wahrlich sehen lassen – beträgt die Chargenzeit für einen typischen Beschichtungsprozess (Al/Schutzbeschichtung) gerade mal so um die vier Minuten. Das heißt, in 60 Minuten lässt sich eine Fläche von bis zu 45 Quadratmeter abarbeiten.

Noch genauer? Okay, dann noch ein paar Worte zur Technik: Die Metallisierung erfolgt mit einer Hochleistungssputter-Einrichtung. Dabei können neben dem Standardtarget-Material Aluminium auch andere Metalle wie zum Beispiel Cu, CrNi, Cr, Ag und Edelstahl eingesetzt werden. Als weitere Vorteile der Anlage bezeichnen die Dresdner Spezialisten den „sicheren und kostengünstigen Beschichtungsprozess, die Flexibilität gegenüber Kleinserien und ein optimiertes Wasserregime“.

Was Sie noch wissen sollten ist, dass dieses Metallisierungssystem für die Einbindung in Taktstraßen konzipiert ist. Es ist recht bedien- und servicefreundlich, und erlaubt die kundenspezifische Anpassung der Anlagenabmessungen an vorhandene Substratträger-Einrichtungen.ms

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