Korrosionsschutzsysteme

Virtuose Korrosionsschutz-Kompositionen

sollen mit den Mikroschicht-Korrosionsschutzsystemen von Dörken MKS möglich sein. Offensichtlich eine Aussage mit Substanz, denn die meisten wichtigen Automobilhersteller weltweit haben diese organischen oder anorganischen Topcoat-Systeme zugelassen. Der Grund dafür ist nicht nur in der begehrten Chrom(VI)-Freiheit und im hohen Korrosionsschutzgrad zu suchen, sondern vor allem in der Möglichkeit der flexiblen Schichtaufbauten gemäß den vorliegenden Anforderungen und Rahmenbedingungen. Was der näheren Erläuterung bedarf.

Kernstück des Systems ist eine weitgehend anorganische, Mikroschicht-bildende Grundbeschichtung (Basecoat) mit einem hohen Anteil an Zink- und Aluminiumlamellen. Diese lediglich acht Mikrometer dicke Schicht schafft im Korrosionstest nach DIN EN 10683 Standzeiten von über 600 Stunden. Zurückzuführen ist dies auf den kathodischen Schutz, den das Zink als „Opfer“ bietet, sowie auf eine Barrierewirkung der sich überlappenden Zink- und Aluminiumflakes. Diese Beschichtung lässt sich unter anderem durch Tauchen, Tauchzentrifugieren oder Spritzen aufbringen, wird anschließend bei 200 bis 240 Grad Celsius 20 Minuten lang eingebrannt oder induktiv ausgehärtet, sollten die beschichteten Teile temperaturempfindlich sein. Eine Wasserstoffversprödung tritt beim Beschichten nicht auf.

Auf den Basecoat wird der Topcoat appliziert, wobei verschiedene Möglichkeiten bestehen. Ist das Teil hohen Temperaturen ausgesetzt, wählt man eine wasserverdünnbare, anorganische und überwiegend silikatische Nachversiegelung mit einer Schichtdicke von 1 bis 3 Mikrometer, die zudem gegen Feuchtigkeit, Sauerstoff und Chemikalien beständig ist. Bei Dauertemperaturen bis 150 Grad Celsius kommt dagegen eine hoch vernetzte organische Mikroschicht zum Zuge, die besonders widerstandsfähig gegen Chemikalien ist. Sie eignet sich besonders für Mehrfachverschraubungen und liegt in acht Farbtönen vor. Für galvanisierte Oberflächen ist eine wasserverdünnbare Versiegelung zur Endveredelung im Programm, die durch Tauchen oder Spritzen, Spin-Coating oder Tauchzentrifugieren appliziert wird. Damit sind im Salzsprühtest Standzeiten von wenigstens 120 Stunden ohne Weißrost möglich.

Anzeige

Bleibt noch zu klären, wie die gezeigte Feder sowie die Schraube ausgerüstet ist. Beide tragen natürlich den Basecoat, die Schraube ist ergänzend mit einer wasserverdünnbaren, anorganischen und überwiegend silikatischen Nachversiegelung mit Gleitmittelzusatz ausgestattet. Dagegen wurde die Feder mit einer hochvernetzten organischen Mikroschicht versiegelt, die zu einer großen Chemikalienresistenz verhilft.rm

Anzeige

Das könnte Sie auch interessieren

Anzeige

Korrosionsschutzsysteme

Immer mehr leisten

müssen Korrosionsschutzsysteme zum Beispiel für den Einsatz in der Automobilproduktion – und das bei weniger Schichten oder niedrigeren Schichtstärken. Eine intelligente Lösung dieses Problems ist das Mikroschicht-Korrosionsschutz-System...

mehr...

Korrosionsschutz

Schutzbedürftig

sind ja irgendwie selbst Schrauben, vielleicht nicht so wie süße kleine Mädchen, aber irgendwie doch, wenn sie sich gegen Korrosion und garstige Salznebel wehren müssen. Dann brauchen die Schrauben einen Schutz, einen, der den neuesten und am besten...

mehr...
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige