Kehrsaugmaschinen

Wendiger Steiger

Maßstäbe setzen soll die neue Kehrsaugmaschine der Hako-Werke. Dabei hat der renommierte Hersteller aus Norddeutschland vor allem die Faktoren Ergonomie, Wartungsfreundlichkeit und Kehrergebnis im Auge. Grund genug für uns, einen zweiten Blick auf das komfortable Aufsitzmodell zu riskieren .

Die Maschine für die Trockenreinigung verfügt über variable Arbeitsbreiten von 700 bis 1200 Millimeter – die beiden Seitenbesen dazu gezählt. Sie ist (rein rechnerisch) konzipiert für eine maximale Flächenleistung von bis zu 7200 Quadratmeter in der Stunde. Dabei bietet der Hersteller die drei Antriebsvarianten Benzin, Gas oder Strom an. Die Wahl richtet sich dann nach der konkreten Einsatzlage, der bestehenden Versorgungsinfrastruktur und der Frage, ob der Kehrsauger im Innen- oder Außenbereich betrieben werden soll.

In jedem Fall sind die Antriebe ausreichend groß dimensioniert, was der Maschine einerseits gute Kehr- und andererseits stattliche Fahrleistungen verleiht. Sie nimmt es auch mit mancher Steigung locker auf. Gleichzeitig haben sie die Konstrukteure mit der für den Industriesektor unerlässlichen Wendigkeit ausgestattet. Selbst in Gangbreiten von knappen 180 Zentimetern kann der Kehrsauger noch wenden. Möglich wird das durch den 90°-Lenkwinkel (in beide Richtungen) des angetriebenen Vorderrads.

Praktische Hochentleerung

Für möglichst effiziente Reinigungsergebnisse sorgen eine neu gestaltete Kehrwalze und das leistungsstarke Sauggebläse – „auch bei unebenen Böden“, wie der Hersteller mit Blick auf „vernarbte“ Hallenböden oder holperige Freiflächen betont. Wichtig auch: Der Andruck der Hauptkehrwalze lässt sich mit einem Handgriff einstellen und kann so den unterschiedlichen Bodenverhältnissen angepasst werden. Und wer sich die Filtervorrichtung der Maschine anschaut, erkennt das patentierte Rüttelsystem, das denn Filter regelmäßig von Ablagerungen befreit, die sonst die Saugleistung negativ beeinflussen würden. Ein kleiner Spareffekt ist, dass sich der Filter auswaschen lässt.

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Das eingesaugte Kehrgut wird in zwei 30-Liter-Behältern aufgefangen, die sich per Hand entleeren lassen. Alternativ – das zeigt unser zweites Bild – kann der Kehrsauger mit einer praktischen Hochentleerung ausrüstet werden. Dabei wird ein 60 Liter fassender Kehrgut-Behälter hydraulisch in handelsübliche Container von bis zu 1,35 Meter Höhe entleert.

Fazit: Fahrleistungen, recht lange Einsatzzeiten, die robuste Konstruktion und nicht zuletzt der ergonomische Fahrerplatz mit seiner nahezu ungestörten Rund-um-Sicht machen diesen Kehrsauger zu einem idealen Trockenreiniger für den harten Einsatz. Er dürfte sich in den engen Gassen einer Produktionshalle ebenso „wohlfühlen“ wie in Schluchten von Hochregallagern oder auf der Rampe eines Parkhauses.Michael Stöcker

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