Einholmleiter für Fassaden

Unaufdringliche Aufsteiger

Kaum eine Industrie-Fassade kommt ohne Wartung und Reinigung aus. In regelmäßigen Abständen sollten geschulte Augen ihren fachkundigen Blick über die äußere Hülle von Lagerhalle oder Produktionsgebäude gleiten lassen. Damit die Experten die Oberflächen der Fassaden aber auch bis unter die Dachkante aus der Nähe begutachten können, braucht es die entsprechende Steigtechnik. Gerade bei anspruchsvoll gestalteten Gebäudefronten sollte sie sich bescheiden und unauffällig in die Architektur integrieren. Moderne Einholmleitern machen dabei eine recht gute Figur.

Dieser spezielle Leiter-Typ hat im Gegensatz zu traditionellen Leitern keine zwei seitlichen Holme, sondern nur einen mittig verlaufenden Rohr-Holm. Dieser mittige angeordnete Holm übernimmt wichtige funktionelle Aufgaben, denn er ist so konstruiert, dass sich die ein- und ausklappbaren Sprossen in ihm versenken lassen. Bei ausgefahren Sprossen erreicht die Einholmleiter eine Breite von etwa 41 Zentimetern, womit sie relativ schlank bleibt und wenig Platz in Anspruch nimmt. Mit versenkten Sprossen sieht man von der Leiter lediglich den Holm, der die Optik der Fassade kaum stört.

Individuell ausgelegt

Gefertigt werden diese Einholmleitern aus korrosionsbeständigen Aluminium von Günzburger Steigtechnik. Farbe und Länge der Konstruktionen lassen sich individuell auslegen. Sie können je nach Einsatzort, Gebäudehöhe und den Ansprüchen des Bauherrn angepasst werden. Ferdinand Munk, der Geschäftsführer der Günzburger Steigtechnik, sagt dazu: “Immer mehr Unternehmen bevorzugen aus ästhetischen Gründen Einholmleitern mit einklappbaren Sprossen“.

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Wie alle anderen Steighilfen dürfen sich aber auch Einholmleitern nicht nur an optischen Wünschen messen lassen, sondern müssen vor allem sicherheitstechnischen Kriterien gerecht werden. Aus diesem Grund haben die Konstrukteure in Günzburg verschiedene Schutzelemente eingebaut. Wer die Leiter besteigt, kann sich mit einem Sicherheitsgurt mit Sicherungsläufer in eine Fallschutzschiene einhängen. Das ersetzt den fehlenden Korb und schützt vor Abstürzen. Seitliches Wegrutschen von den Sprossen sollen hingegen kleine Seitenbegrenzungen verhindern. Den sicheren Tritt unterstützt außerdem die Profilierung der Sprossen. Laut Hersteller ermöglichen diese Konstruktionen sicheres Arbeiten nach DIN 18799 sowie BGV D 36 / GUV-V D36.

Die In- und Außerbetriebnahme der Einholmleiter erfolgt manuell per Hebel. Der Bedienhebel mit Kugelsicherung wird aufgesteckt und nach Benutzung wieder entfernt. So kann der elegante „Fassadenkletterer“ nicht von Unbefugten geöffnet werden. Übrigens spricht nichts dagegen, diese Leitern auch im In­nenbereich einzusetzen. MichaelStöcker

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