Solarverstellantriebe

Der Sonne folgen

Wer Sonnenenergie für die Stromgewinnung effizient nutzen will, kommt um das Thema Nachführen nicht herum. Damit sich die Investitionen auf lange Sicht wirklich lohnen, müssen die Systeme zum Folgen der Sonne allerdings viele Anforderungen erfüllen. Wartungsfreundlichkeit und Langlebigkeit sind daher wichtige Stichworte im Rahemn der Entwicklung von Nachführsystemen.

Roland Wenzel, Entwicklungsleiter des Untermehmens Mp-Tec erläutert die Anforderungen bei der Entwicklung eines Nachführsystems: „Schon während der Konstruktionsphase müssen wir darauf achten, dass sich die Systeme über viele Jahre kostengünstig betreiben lassen. Wichtige Aspekte, wie die einfache Austauschbarkeit von Modulen müssen schon bei der Konstruktion eines Systems bedacht werden.“

Bei Mp-Tec testet man bereits während der Entwicklungsphase die Nachführsysteme unter Extrembedingungen. Ähnlich wie im Automobilbau müssen die Produkte unter Dauerbelastung funktionieren, bevor sie in Serie gehen. Die eingebauten Bauteile der Zulieferer müssen ebenfalls diese hohen Ansprüche erfüllen. Zum Einsatz kommen ausschließlich wartungsfreie Polymerlager.

An die elektrischen Verstellsysteme stellt Roland Wenzel besonders hohe Anforderungen. „Unsere Systeme müssen viele Jahre arbeiten, bei Sturm, Schnee, Wind und Regen. Der Motor für die Verstellung unserer einachsigen Nachführung Skytrap muss bei diesen Bedingungen einwandfrei arbeiten.“ Nach zahlreichen Tests entschied man sich der Hersteller schlieplich für die Verstellsysteme von Linak. Zum einen sind die Antriebe des dänischen Unternehmens seit vielen Jahren in anderen Applikationen für den Außenbereich erfolgreich im Einsatz, beispielsweise in Streufahrzeugen für den Winterdienst. Zum anderen war Roland Wenzel eine enge Zusammenarbeit bereits während der Entwicklungsphase sehr wichtig.

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Die Verstellung des Skytraps erfolgt über einen Solarsensor, den Mp-tec entwickelt hat. Selbst bei geringer Sonneneinstrahlung reagieren die Sensorzellen und sorgen dafür, dass die Solarmodule optimal zur Sonne stehen. Mit einer Abweichung von weniger als zwei Grad sind die Module immer ideal ausgerichtet, auch bei großen Windstärken. Der Sensor, der für den Betrieb bei Temperaturen zwischen minus 25 Grad und plus 70 Grad entwickelt wurde, gibt die Steuerungssignale direkt an den Antrieb weiter. Dem Antrieb kommt dabei nicht nur der Aufgabe der Verstellung nach; er muss die Solarpanels auch bei hohen Windlasten in der richtigen Position halten. Ein integrierter Überlastschutz im Antrieb sorgt für höchste Sicherheit bei Stürmen und bei großen Schneelasten.
Ein weiteres wichtiges Merkmal der Systeme ist die Kopplung über ein Netzwerk durch ein eingebautes Bus-System des Antriebs. Die Ansteuerung der Tracker über den Bus ist einfach und effizient. Für diese Lösung mussten bislang zwei Teile verbaut werden: ein Verstellantrieb und eine Einheit für die Steuerung mit eingebautem Controller. Linak hat nun als einer der ersten Hersteller diese beiden Bereiche zusammengeführt und bietet Motoren mit eingebauter Bus-Steuerung. Die eingebaute Elektronik direkt im Antrieb ersetzt eine externe Lösung eines weiteren Herstellers. ms

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