Korrosionsschutz

Immer größer

und immer leistungsfähiger werden sie, die Windenergieanlagen. Und immer älter auch. Schließlich wurden die ersten Growiane bereits Anfang der 1990er Jahre aufgestellt. Diese werfen aber derzeit die höchsten Instandhaltungskosten auf. Nicht nur ihr technisches Innenleben ist in die Jahre gekommen, sondern auch der Korrosionsschutz der Außenflächen von Turm und Gondel muss regelmäßig neu angelegt werden.

Optimal abgestimmt auf diese Anforderung des Langzeit-Korrosionsschutzes ist das Einkomponenten-System Jenoseel aus dem Hause Kager. Dabei handelt es sich um eine korrosionsschützende Beschichtung für Stahl, Eisen und Aluminium, die sich einfach verarbeiten lassen und frei von Säuren und Blei ist. Sie wird als hochviskose Paste per Pinsel oder Sprühsystem auf die Flächen aufgetragen und härtet rasch aus (bei einer Außentemperatur von etwa 20° C in nur 15 Minuten). Das hochwertige Composite auf Xylol-Basis dringt tief in bereits von Korrosion betroffene Stellen ein und wandelt vorhandenen Rost in eine inerte Langzeit-Barriere von hoher Stabilität um. Die behandelte Oberfläche behält auch bei nachträglicher mechanischer Beschädigung ihre Korrosions-abwehrende Wirkung. Das integrierte Alkydharz-Coating bildet eine harte, resistente Schutzschicht gegen Wind und Wetter.

Vielfach im Einsatz ist Jenoseel auch für den Oberflächenschutz von Strommasten und Rohrleitungen. Dabei eignet es sich nicht nur als Erstanstrich, sondern auch zur nachträglichen Sanierung. Es geht mit verwitterten, verzinkten Metallen eine feste Verbindung ein, ohne dass eine zusätzliche Grundierung nötig ist. Korrodierte Flächen müssen lediglich mit einer Bürste oder ähnlichem Werkzeug von Zunder und Altrost befreit werden und frei von Öl, Fett oder Feuchtigkeit sein, damit die Beschichtung ihre Wirkung entfalten kann.ms

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