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ccc software startet Forschungsprojekt

Höhenverstellbare WerkbankAn Bauteil und Mitarbeiter angepasst

Garant Gridline

Die Hoffmann Group hat auf der Logimat eine Werkbank vorgestellt, die sich an Bauteil und Mitarbeiter anpasst. Die elektrisch höhenverstellbare Werkbank aus der Serie Garant GridLine erlaubt es den Mitarbeitern, die Arbeitsplatte exakt auf ihre Körpergröße und das zu bearbeitende Bauteil einzustellen – unabhängig vom Stromnetz.

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EnergieoptimierungForschungsprojekt gestartet

Zu Jahresbeginn  startete das Forschungsprojekt „Entscheidungsunterstützung für energieeffizientere Fertigung“ (kurz: e3f). Ziel des Projektes ist, neue Technologien und Methoden zu erforschen, um Energiedaten automatisiert auszuwerten. Das Ergebnis sollen automatisierte Handlungsempfehlungen sein.

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Das Projekt wird gemeinsam von der ccc software gmbh mit der Professur für Informationsmanagement an der Hochschule für Technik und Wirtschaft in Dresden durchgeführt. Es soll Methoden erforschen, um Daten aus Energiemanagementsystemen so zu analysieren, dass automatisierte Handlungsempfehlungen gegeben werden können. Damit sollen Unternehmen zukünftig in der Lage sein, ihre Prozesse selbst energetisch zu optimieren und so Energiekosten zu sparen.

Energiemanagement heute

Wenn man das Energiemanagement in kleinen und mittleren Unternehmen betrachtet, stellt man fest, dass die Daten für eine Energieoptimierung entweder gar nicht erhoben werden oder nicht ausreichend ausgewertet werden können. Durch steigende Energiekosten und immer höheren Wettbewerbsdruck sind jedoch vor allem Industriebetriebe gezwungen sich intensiver mit dieser Thematik zu beschäftigen. Gerade im Zeitalter von Digitalisierung und Big Data stoßen herkömmliche Erfassungsmethoden, wie z.B. Excel-Tabellen, an ihre Grenzen. Die Energiedaten werden zunehmend komplexer und verlangen nach einer Qualitätssicherung. Die Validität, Qualität und Zentralität der erfassten Daten stellen jedoch oft ein großes Problem und einen Sorgenfaktor dar. So stehen mitunter auch die Ängste vor der Komplexität oder der Datensicherheit dem effizienten Umgang mit Energiedaten im Weg.

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Haben Unternehmen bereits erkannt, dass die gewohnten Methoden in Sachen Energiemanagement nicht mehr ausreichen, wird oft eine Energiemanagementsoftware eingesetzt, um den wachsenden Datenmengen Herr zu werden. Die Weiterverarbeitung und Aufbereitung der Energiedaten beschränkt sich jedoch zurzeit noch auf eine übersichtliche und aussagekräftige Darstellung: Die Analysemöglichkeiten der Systeme sind noch beschränkt. Zudem fehlen für eine detaillierte Auswertung im Unternehmen meist das nötige Know-How und die analytischen Fähigkeiten. Bei der Identifikation der Energiesparpotenziale wird oftmals eine externe Hilfestellung benötigt.

Die Vision: Intelligente Software fürs Energiemanagement

Nötig wären Energiemanagementsysteme, die analytische Komponenten innehaben, mit denen es möglich ist, bei Prozessveränderungen energetische Auswirkungen zu prognostizieren und zu simulieren. Hier setzt das neue Forschungsprojekt an: es sollen neue Technologien und Methoden untersucht werden, um Energiedaten automatisiert auszuwerten.

Das Ziel ist eine „Entscheidungsunterstützung für energieeffizientere Fertigung“ (kurz: e3f). Diese soll die im Energiemanagementsystem gesammelten Daten so aufbereiten, dass automatisierte Handlungsempfehlungen gegeben werden können. So werden KMU bei der Verarbeitung von gesammelten Energiedaten unterstützt. Sie benötigen kaum noch externes Know-How und können ihre Verbesserungspotenziale effektiv nutzen. Dabei gibt es verschiedene Ansätze, die zur Optimierung des Energieverbrauchs genutzt werden könnten. Beispiele dafür sind: die Nutzung des Abkühlverhaltens thermischer Prozesse als energetischer Speicher, eine Optimierung der Rüstreihenfolge, prädiktive oder ereignisgesteuerte Wartung sowie Analyse und gezielte Steuerung von Prozessparametern (Prozessgeschwindigkeit, Umdrehungszahl, Temperatur etc.). Die Möglichkeiten zur Optimierung sind vielfältig.

Zusammengefasst bedeutet das: Ist das Projekt erfolgreich, können Unternehmen mit der Energiemanagementsoftware cccEPVI mehr als nur Energiedaten analysieren. Erstmals wäre eine Auswertung der komplexen Energiedaten auch ohne vorhandenes Know-How möglich. Die Unternehmen könnten so ihr Optimierungspotenzial mit vertretbarem Aufwand selbstständig ausschöpfen.

Praxispartner gesucht

Aktuell werden für das Projekt noch produzierende Unternehmen gesucht, die Feedback aus der Praxis liefern. Das Ziel ist es, Informationen über Ist-Zustände, Anforderungen und Wünsche der zukünftigen Anwender einzuholen. Damit können sich Unternehmen aktiv am Forschungsprojekt beteiligen und zu seinem Erfolg beitragen. Aus folgenden Branchen werden Unternehmen gesucht: Kunststoff, Metall, Lebensmittel und Glas sowie Automobilzulieferer. Interessierte wenden sich bitte an Sven Bergmann unter s.bergmann@ccc-software.de.

Vereinte Kräfte

Das Forschungsprojekt verknüpft das Fachwissen zur Datenanalyse an der HTW Dresden mit dem Expertenwissen zu Energieoptimierung bei der ccc software gmbh und deren Partnern. Die Projektleitung seitens der HTW Dresden übernimmt Prof. Dr. Reichelt. Er und sein Team verfügen über sehr gute Kenntnisse in der Analyse und Optimierung von Fertigungsabläufen und der Integration von Informationssystemen für die Planung- und Steuerung einer industriellen Fertigung. Bei der ccc software gmbh übernimmt Marco Petersohn die Projektleitung. Er ist Experte für das Energiemanagementsystem der ccc software gmbh. Er kennt sich mit der nutzerseitigen Auswertung und Analyse von Energiedaten zur Optimierung des Ressourcenverbrauches in Unternehmen bestens aus.

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