Schmieröle

Besser synthetisch

Als Grundflüssigkeiten für Metallbearbeitungsschmierstoffe werden noch immer zu circa 65 bis 70 Prozent Mineralöle verwendet. Es gibt aber auch gute Alternativen zu Mineralölen. Zwei davon kommen aus dem Labor des Schmierstoffhersteller Rhenus Lub, der bei der Entwicklung neuer Öle neben der Funktionalität auch die Verträglichkeit für den Anwender im Blick hat.

Es gibt gute Alternativen zu Mineralölen. Zwei davon kommen aus dem Labor des Schmierstoffhersteller Rhenus Lub.

„Mit den Profi-GTL-Ölen Rhenus EHM 12 und Rhenus EU 12 erreichen Anwender ein neues Fertigungslevel“, verspricht Rhenus Lub und führt die besondere Formulierung und Eigenschaften der neuen Produkte an. Demnach verfügen die Profi-GTL-Öle über einen Flammpunkt von über 200 °C sowie ein günstiges Anti-Nebel-Verhalten, wodurch in der Anwendung der Gesundheitsschutz erhöht und die Brandgefahr gebannt wird. Zudem sollen sie das Werkstück effektiver kühlen, während Bearbeitungsmaschinen durch das gute Spülvermögen sauber bleiben. Der niedrige Verdampfungsverlust der neuen Produkte führt zu reduziertem Verbrauch, was sich natürlich positiv auf die Kosten auswirkt. Gleichsam sorgt das verbesserte Schaumverhalten dafür, den Verschleiß bei eingesetzten Werkzeugen zu reduzieren. Verlängerte Werkzeugstandzeiten und zusätzliche Kosteneinsparungen resultieren aus diesen Eigenschaften.

Doch was genau ist die GTL-Technologie und was bedeutet das für die Umwelt? Hinter der Kurzform GTL verbirgt sich das chemische Gas-To-Liquid-Verfahren, bei dem Erdgas in ein besonders reines Öl umgewandelt wird. Dieses synthetische Basisöl bildet die Grundlage für die neue Produktreihe: Die farblosen und nahezu geruchslosen Öle sind im Gegensatz zu herkömmlichen Fluiden durch den Verzicht auf Mineralöl frei von Aromaten, Stickstoff, Schwermetallen und Schwefel. Das macht GTL-Produkte auch unter Umweltaspekten sowie unter gesundheitlichen Gesichtspunkten interessant.

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Für Daniele Kleinmann, Produktmanagerin Kühlschmierstoffe bei Rhenus Lub, ist das besonders entscheidend: „Arbeitgeber stehen heute und in Zukunft mehr denn je im Fokus, ihre Fürsorgepflicht gegenüber Angestellten nicht nur einzuhalten, sondern die Gesundheit der Maschinenbediener aktiv zu schützen.“ Dabei hebt sie den verbesserten Arbeits- und Gesundheitsschutz hervor: „Durch die niedrige Flüchtigkeit und die geringere Verdampfung gelangen weniger Ölnebel in die Lunge des Maschinenbedieners, der höhere Flammpunkt verbessert zudem die Betriebssicherheit. Da die Profi-GTL-Öle frei von Aromaten, Schwermetallen sowie Zink- und Chlorverbindungen sind, sinkt gleichsam das Risiko von Hauterkrankungen.“ cs

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