BASF-Gruppe: Geschäftsjahr 2019

Andreas Mühlbauer,

BASF mit Rückgang bei Umsatz und operativem Gewinn

Im Geschäftsjahr 2019 sank der Umsatz der BASF-Gruppe um 2 Prozent auf 59,3 Mrd. Euro. Das operative Ergebnis (EBIT) ging um 28 Prozent auf 4,5 Mrd. Euro zurück.

Dr. Martin Brudermüller, Vorsitzender des Vorstands und Chief Technology Officer der BASF SE. © BASF SE

Der leichte Umsatzrückgang gegenüber dem Vorjahr resultierte nach Unternehmensangaben aus niedrigeren Mengen und Preisen. Das Ergebnis der Betriebstätigkeit (EBIT) vor Sondereinflüssen lag mit 4,5 Milliarden Euro um 1,7 Milliarden Euro unter dem Wert des Vorjahres, bedingt durch geringere Beiträge der Segmente Materials und Chemicals.

„Unser Unternehmen behauptet sich auch in schwierigen Zeiten. 2019 war ein
herausforderndes Jahr mit starkem weltwirtschaftlichen Gegenwind“, sagte der BASF-Vorstandsvorsitzende Dr. Martin Brudermüller. Die Handelskonflikte zwischen den USA und China wirkten negativ. Wichtige Absatzmärk­te entwickelten sich langsamer. Verstärkt worden sei dies durch Unsicherheiten im Zusammenhang mit dem Brexit. Industrie- und Chemie­produktion wuchsen deutlich langsamer als erwartet. Die Nachfrage aus vielen wichtigen Kundenbranchen ging deutlich zurück, vor allem aus der Automobilindustrie.

„Wir haben unser Ergebnis trotz eines schwierigen Marktumfeldes in allen verbrau­chernahen Segmenten gesteigert. Leider konnte dies aber den Rückgang in der Basischemie nicht ausgleichen“, sagte Brudermüller. In den verbrauchernahen Segmenten erzielte die BASF dagegen eine Verbes­serung gegenüber dem Vorjahr.

Anzeige

Im Geschäftsjahr 2019 sank das EBIT der BASF-Gruppe von 6,0 Milliarden Euro auf 4,1 Milliarden Euro. Das EBITDA vor Sondereinflüssen ging gegenüber 2018 um 11 Prozent auf 8,2 Milliarden Euro zurück. Das EBITDA belief sich auf 8,0 Milliarden Euro gegenüber 9,0 Milliarden Euro im Jahr 2018. Das Ergebnis nach Steuern und nicht beherrschenden Anteilen stieg auf 8,4 Milliarden Euro, nach 4,7 Milliarden Euro im Vorjahr. Darin ist ein Buchgewinn von rund 5,7 Milliarden Euro infolge der Entkonsolidierung von Wintershall nach dem Zusammenschluss mit DEA enthalten.

Anzeige

Das könnte Sie auch interessieren

Anzeige

Achema

Brühe und Gemisch

SCOPE: Der deutschen Chemiebranche geht es wieder gut – die drittwichtigste Industriebranche sendet nach 2011 auch für dieses Jahr positive Signale. Spiegelt sich das auch auf der Achema bei den Ausstellerzahlen wider?Scheuring: Der...

mehr...
Anzeige
Anzeige
Anzeige

Kooperationen

Neue Partnerschaften im 3D-Druck

Additive Fertigungstechnologien entwickeln sich rasant weiter. Längst haben sie ihren Weg in die industrielle Produktion gefunden und werden in immer mehr Anwendungsfeldern eingesetzt. Vorangetrieben wird diese Entwicklung durch Unternehmen wie...

mehr...
Anzeige
Anzeige
Anzeige