Best practice

Brauchen Rettungszeichenleuchten einen Warnhinweis?

Jährlich gibt es mehr als 200.000 Brände allein in Deutschland, bei denen ca. 60.000 Menschen leicht, ca. 6.000 schwer verletzt werden und rund 600 Personen zu Tode kommen. Die "Rauchvergiftung", also das Einatmen von Rauch und Brandgasen, ist dabei die häufigste Verletzungs- und Todesursache. Gerade der Weg zur Selbstrettung ist im Falle eines Brandes das primär wichtigste Hilfsmittel, um Gesundheit und Leben von Betroffenen zu schützen.


Doch hier offenbart sich eine erste Schwäche: Die Kennzeichnung von Wegen zur Selbstrettung mittels Rettungszeichenleuchten (auch Fluchtwegleuchte oder Nothinweisleuchte genannt) ist zwar bei einem Großteil der Bauten in Deutschland zwingend vorgeschrieben, jedoch bleibt es Architekt, Fachplaner und Bau-herr überlassen, was er letztlich als Rettungszeichenleuchte einsetzt. Und in Zeiten der Ausschreibung sowie des Preisdruckes ist die Tendenz gegeben, das billigste zu nehmen, wenn es denn die Normen nach VDE, DIN und EN gerade erfüllt. Doch was passiert im Brandfall? Kommt es zu Gesundheits- und Personenschäden, weil Rettungszeichenleuchten nicht oder nicht ordnungsgemäß funktionieren, setzt dies eine Welle von Haftungsfragen in Gang.

Gibt es eine relevante Möglichkeit, die drei Strömungsrichtungen aus Kosten, Schutz für Nutzer und Minimierung von Haftung unter einen Hut zu bringen?
Bisher wurde dazu auf die Qualitätszusicherung renommierter Hersteller von Rettungszeichenleuchten mit Einzelbatterie vertraut. Auf den Webseiten des VDE jedoch findet sich nur eine einzige zertifizierte Rettungszeichenleuchte mit Einzelbatterie - und das bei mehreren Millionen allein in Deutschland verbauter Exemplare.

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Insofern lässt sich konstatieren, dass derzeit (fast) jeder Bauherr, Planer und Architekt mit immensen Haftungsrisiken lebt und effektiv darauf bauen muss, "dass schon nichts passiert"!
Es sei denn, bei aktuellen Bauvorhaben oder Renovierungen würden zertifizierte, also drittgeprüfte Rettungszeichenleuchten mit Einzelbatterie eingesetzt.

Der Preis zertifizierter Rettungszeichenleuchten liegt auf dem Niveau qualitativ hochwertiger, aber nicht-zertifizierter Leuchten, so dass das Dreieck aus Kosten, Schutz des Nutzers und Haftungsminimierung positiv im Sinne des Betreibers optimiert werden kann.

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