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Roboter holen Weltmeistertitel beim RoboCup 2017

Deep LeraningAudi-Innovationsprojekt: Neuronales Netz generiert hochpräzises 3D-Umfeldmodell

AI Audi Intelligence

Audi gibt auf dem Weg zum autonomen Fahren weiterhin Vollgas: Auf der weltweit wichtigsten Fachkonferenz für Künstliche Intelligenz (KI) – der „NIPS“ im kalifornischen Long Beach (USA) – zeigte das Unternehmen ein innovatives Vorentwicklungsprojekt. Dabei handelt es sich um eine Monokamera, die durch KI ein hochpräzises 3D-Modell der Fahrzeugumgebung generiert.

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RoboCup 2017Igus Humanoid Platform führt aufs Siegertreppchen

Ball hoch schießen, bewegenden Ball treffen, in die Luft springen und nach einem Fall wieder aufstehen. All das können nicht nur die Fußballprofis, sondern auch die Roboter der Teams NimbRo und B-Human. Dass sie die Besten ihrer Fußballligen sind, stellten die Teams aus Bonn und Bremen beim RoboCup in Japan unter Beweis. In der TeenSize Kategorie der humanoiden Fußballiga gewann das Team NimbRo aus Bonn mit der igus Humanoid Platform den Weltmeistertitel. Auch das Bremer Team B-Human sponsored by Igus konnte in der Standard Platform Liga seinen Titel verteidigen.

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Team B-Human

Der RoboCup ist der wichtigste internationale Wettbewerb rund um das Thema Robotik und dient als Ort zum Testen von Neuentwicklungen und zum Wissensaustausch. In diesem Jahr fand der RoboCup in Nagoya in Japan statt, wo auch schon vor 20 Jahren die erste Weltmeisterschaft im Roboterfußball ausgetragen wurde. An vier Tagen traten die unterschiedlichsten Roboter in 17 Disziplinen gegeneinander an. Von Fußball und Pflege/Service bis hin zu Logistik. In der Liga der humanoiden Fußballroboter in der Kategorie TeenSize konnte sich das Team NimbRo aus Bonn unterstützt von Igus den Weltmeistertitel erkämpfen. Und auch in der Standard Platform Liga verteidigte das von Igus gesponserte Team B-Human ihren Weltmeistertitel in einem spannenden Duell.

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Humanoid Open Platform weiterhin auf Erfolgskurs

Bereits im letzten Jahr konnte das Team NimbRo den Sieg beim RoboCup in der Kategorie TeenSize der humanoiden Fußballliga holen. Auch in diesem Jahr traten die Mitarbeiter und Studenten von der Arbeitsgruppe Autonome Intelligente Systeme der Universität Bonn wieder mit der Igus Humanoid Open Platform an. Hierbei handelt es sich um quelloffene 92 Zentimeter große Roboter, die aus dem Material PA12 gedruckt wurden. Die Igus Humanoid Platform wurde gemeinsam von der Igus GmbH und der Universität Bonn in einem von der Deutschen Forschungsgemeinschaft geförderten Transferprojekt entwickelt. Igus selbst bietet mit dem robolink System preisgünstige modulare Robotik-Bausätze für Industrie und Forschung an. „In diesem Jahr wurde die Igus Humanoid Platform mehreren Updates unterzogen“, so Prof. Dr. Sven Behnke, Leiter der universitären Arbeitsgruppe. „Wir haben sowohl die Wahrnehmung verbessert als auch den Gang der Roboter stabilisiert. Während in den letzten Jahren nur zwei Spieler pro Team auf dem Platz zugelassen waren, spielten in diesem Jahr erstmals drei Roboter pro Mannschaft, daher galt es für uns auch die Abstimmung der Roboter untereinander zu erweitern.“ Diese Optimierungen zeigten vollen Erfolg. In allen Spielen ließ das Bonner Team kein einziges Gegentor zu und brachte mit einem 2:0 im Finale gegen das HuroEvolutionTN aus Taiwan den Siegerpokal mit nach Hause.

B-Human Erfolgsserie in der Standard Platform Liga

Auch das von Igus gesponserte Team B-Human von der Bremer Universität glänzte in diesem Jahr wieder in der Standard Platform Liga. In dieser Kategorie treten alle Mannschaften mit fünf NAO-Kommunikationsrobotern an. B-Human gewann mit ihrer eingesetzten Software nicht nur den technischen Wettbewerb, sondern auch den Wettbewerb im gemischten Team als B-HULKS gemeinsam mit dem Team HULKS der TU Hambug-Harburg sowie die gesamte Meisterschaft in einem spannenden Finale. „Unsere Spieler waren auf dem neu eingeführten Kunstrasen nicht in der Lage den Ball weit zu spielen, sodass der Spieler in der Nähe des gegnerischen Tores viel Zeit mit Warten verbrachte, während die Roboter der Uni Leipzig sich gute Torchancen erarbeiteten“, berichtet Dr. Tim Laue, Teamleiter von B-Human. „Dank einer starken Verteidigung und zwei gelungenen Torabschlüssen holten wir uns dennoch den 2:1 Sieg.“ cs

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