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SMC und Vetter Automation starten KooperationAusbau erfolgreicher Zusammenarbeit

Ausbau erfolgreicher Zusammenarbeit

Mit einer Kooperation bauen SMC und Vetter Automation ihre Zusammenarbeit weiter aus und haben jetzt eine Premium-Partnerschaft vereinbart.

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Module mit Profinet IO-AnschaltungFlexibilität im Netzwerk

Eine dezentrale Steuerung ist ohne eine hohe Flexibilität und Kommunikationsfähigkeit nicht denkbar. Die neuen Module von Weidmüller mit Profinet IO-Anschaltung können nicht nur als Slave in RT-Netzwerken eingesetzt werden sondern sind auch kompatibel zu IRT-Netzwerken in Linien-, Stern- oder Baumstrukturen. Darüber hinaus bieten sie ein interessantes Markierungskonzept.
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Module mit Profinet IO-Anschaltung: Flexibilität  im Netzwerk



Ein signifikanter Trend in der Automatisierungstechnik ist seit geraumer Zeit der Wandel von zentralen zu dezentralen Steuerungskonzepten. Die Vorteile sind eine größere Übersichtlichkeit, das Reduzieren von Wartungs- und Maschinenstillstandszeiten im Reparaturfall und das zeitgleiche Fertigen verschiedener Komponenten und ihrer Teilsysteme. Hinzu kommt, dass eine modulare Maschinen- und Anlagenarchitektur problemlos erweiter- und austauschbar ist. All dies bedingt aber einen hohen Bedarf an Flexibilität und Kommunikationsfähigkeit – und das nicht nur in der Datenübertragung.

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Eine Möglichkeit der Umsetzung ist der Einsatz von Profinet. Hier werden zwei Funktionsklassen angeboten: Profinet CBA (Component Based Automation) ist die Ursprungsvariante und basiert auf einem Komponentenmodell für die Kommunikation intelligenter Automatisierungsgeräte, beispielsweise SPS. Die zweite Variante ist Profinet IO und ist auf die Kommunikation zwischen Steuerung und dezentralen Feldgeräten zugeschnitten. Drei abgestufte Performance-Klassen sind realisierbar: TCP/IP für die offene Kommunikation über Ethernet-TCP/IP ohne Echtzeitanspruch und RT (Real Time) für den I/O Datenverkehr in der Automatisierungstechnik (RT-Netzwerke). Die dritte Klasse ist IRT (Isosynchrone Echtzeitkommunikation), das vorzugsweise für Motion Control Anwendungen (IRT Netzwerke) eingesetzt wird. Die neuen SAI-Aktiv Universal Module mit Profinet IO-Anschaltung werden von Weidmüller in sechs verschiedenen Varianten angeboten. Als Stand-Alone Module mit M12-Anschlüssen (8 x M12 A-kodiert) oder Module mit M8-Anschlüssen (16 x M8, 3 polig) sowie ein Gateway. Alle Module sind mit einen Siemens Ertec 200 Chip ausgestattet. Er umfasst einen Ethernet-Controller mit integriertem Real-Time Switch und 32-Bit-Mikroprozessor. Dieser Chip ist speziell für den industriellen Einsatz ausgelegt. Die Datenübertragung erfolgt über Twisted-Pair-Kabel im Full-Duplex-Betrieb mit 100 Mbit/s. Die Module lassen sich in RT-Netzwerken als Slave einsetzen und sind kompatibel zu IRT-Netzwerken. Anwender können sowohl Linien-, Stern- als auch Baum-Netzwerkstrukturen bilden. Die Adressierung der Module erfolgt automatisch über DCP von der SPS aus, was den Austausch von Modulen deutlich erleichtert. Alternativ lassen sich Adresseinstellungen über die geräteseitige Software-Schnittstelle vornehmen. Drei Diagnose-LEDs signalisieren den aktuellen Profinet-Zustand sowie eventuelle Fehlermeldungen. Die Konfiguration der SAI-Aktiv Universal Module kann über Ethernet vorgenommen werden. Dank dem „Look and Feel“ der Weidmüller-Weboberfläche wird es dem Anwender leicht gemacht, sich zurecht zu finden. Darüber hinaus wird die gleiche Weboberfläche wie bei den gemanagten Modulen verwendet. Der Nutzer kann beispielsweise mit einem Browser vom Rechner aus das Netzwerk einsehen. Das Gleiche gilt für die IP-Adressen der Module. Die Parameter der Module sind: Name, Status, MAC Adresse, IP Adresse, Zähler der Ausgänge (wie oft hat ein Ausgang geschaltet), I/O Status und Historie der Fehlermeldungen.

Pfeilformige LED an allen Anschlüssen

Die neuen Module bieten auch ein interessantes Beleuchtungs- und Markierungskonzept. So ist beispielsweise der Einstellbereich durch eine Innenbeleuchtung gut sichtbar. Außerdem befinden sich pfeilförmige I/O LEDs an allen Sensor-/ Aktoranschlüssen. Das sorgt für eindeutig erkenn- und definierbare Stationen und reduziert den Aufwand für Inbetriebnahme und Instandhaltung.

Das Angebot ist vielfältig. So werden einerseits Module mit 16 digitalen Eingängen (16 DI) oder acht programmierbaren Eingängen mit jeweils einem Diagnoseeingang angeboten. Darüber hinaus gibt es Module mit 16 digitalen Eingängen und/oder acht digitalen Ausgängen, wobei alle Ports via Software konfigurierbar sind und zwar als digitale Ein- oder Ausgänge (8 DI oder 8 DO). Weidmüller setzt in der Anschlusstechnik auf standardisierte M8 und M12 Steckverbinder. Dabei sorgen Metallgewinderinge sowie die genormte Belegung für Sicherheit im Anschluss und Fehlervermeidung bei der Verdrahtung.

Neben jedem I/O Anschluss befindet sich eine LED in Pfeilform, sie signalisieren die I/O Zustände. Die pfeilförmig angeordneten Lichtleiter zeigen in Richtung der Steckverbinder und Beschriftung. Für jeden I/O Kanal gibt es einen eigenen Markierer und zwei für das gesamte Modul. Auf I/O-Seite kommen schnell montierbare, 40 mm breite Streifenmarkierer zum Einsatz. Auf ihm lassen sich auch längere Texte gut sichtbar platzieren. In jeder Packung befinden sich Multicard Markierer zum Selbstbeschriften und Bedrucken, via Weidmüller Print Jet respektive Print Jet Pro. Alle Module besitzen neben IOs und dem Einstellbereich zwei d-kodierte M12-Busanschlüsse und zwei Power-Anschlüsse (2 x M12 A-kodiert).

Dr. Peter Stipp / stipp@hoppenstedt.de

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