Professionelle Schutzausrüstung

Andreas Mühlbauer,

Sicherheit durch PSA im Mietservice

Das private Waschen von Berufskleidung empfehlen Experten aus hygienischen Gründen ausdrücklich nicht. Die unprofessionelle Pflege von Schutzkleidung kann sogar das Leben des Trägers gefährden. Denn nach falscher Handhabung kann die Kleidung entzündbar sein oder die Schutzfunktionen der Berufskleidung gehen verloren.

Bei CWS sind viele Prozesse automatisiert. © CWS boco

Eine professionelle Schutzausrüstung (PSA) ist bei vielen Tätigkeiten wie Schweißen, Elektrik oder auch bei Lagerarbeiten Vorschrift. 63 Prozent der Befragten einer aktuellen Arbeitsschutz-Umfrage müssen ihre Berufskleidung selbst waschen. Dabei befragte net-request im Auftrag von CWS im Juli 2017 1.000 Arbeitnehmer zwischen 20 und 60 Jahren in Deutschland, der Schweiz, Belgien und Polen. Befragt wurden ausschließlich Mitarbeiter mit Tätigkeiten, bei denen Arbeitsschutz eine wichtige Rolle spielt.

Selbstgewaschene Schutzkleidung als Sicherheitsrisiko

Beschäftigte werden somit mit der Pflege ihrer Kleidung allein gelassen. Dies stellt bei Schutzkleidung ein Sicherheitsrisiko dar. So kann beispielsweise Hitze- und Flammschutzkleidung nach dem Waschen mit Weichspüler entzündbar sein. Auch die Leuchtkraft der Reflektoren geht bei nicht sachgemäßem Waschen früher verloren und lässt sich nicht fachgerecht kontrollieren. Laut Umfrage wird in Deutschland bei 25 Prozent der Arbeitnehmer die Kleidung nicht regelmäßig überprüft. „Die richtige Ausrüstung und deren Pflege sollte nur in professionelle Hände gegeben werden. Dies betrifft vor allem die Kontrolle und Instandhaltung der Schutzfunktionen der Kleidung“, erklärt Werner Münnich, Lead Category PPE bei CWS.

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Beim Schweißen ist professionelle Schutzkleidung besonders wichtig. © CWS

Laut EU-Arbeitsschutz-Richtlinie 89/656/EWG müssen Unternehmen sicherstellen, dass ihre PSA den aktuellen Anforderungen entspricht. Die Schutzfunktionen müssen regelmäßig kontrolliert und der maximale Lebenszyklus der Kleidung überwacht und eingehalten werden. „Wenn 63 Prozent selbst für das Waschen ihrer Berufskleidung verantwortlich sind, dann gehe ich davon aus, dass bei einem Großteil die Schutzkleidung nicht sachgemäß geprüft und instand gehalten wird“, sagt Münnich.

„PSA ist ein komplexes Thema, bei dem sich Entscheider in Unternehmen ein Grundwissen aneignen sollten. Nicht nur die Beschaffung erfordert Fachwissen, auch die regelmäßige Pflege und Instandhaltung der Schutzkleidung sollte in die professionellen Hände eines Mietserviceanbieters gegeben werden“, findet der PSA-Experte.

Sicher im Mietservice

Der Mietservice garantiert professionelle Kontrollen und Reparaturen. © CWS

Vom Mietservice von Berufskleidung profitieren Unternehmen mehrfach. Die Kleidung wird professionell gewaschen und aufbereitet. Der Mietserviceanbieter CWS kontrolliert fortlaufend die Schutzfunktionen der Kleidung und stellt sicher, dass sie immer den aktuellen Arbeitsschutzvorgaben entspricht. Bei Bedarf repariert das Unternehmen die Textilien fachgerecht, tauscht sie bei Verschleiß oder im Falle von Größenänderungen aus und übernimmt auch den Transport vom und zum Kunden. Auf Wunsch bringt der Serviceanbieter zudem Mitarbeiternamen und Unternehmenslogo auf der Berufskleidung an. Alle CWS-Kollektionen sind im Mietservice erhältlich.

Der Schutz der Mitarbeiter steht immer an oberster Stelle. Die richtige Schweißerschutzkleidung trägt beispielsweise maßgeblich dazu bei. Viele Unternehmen nutzen bereits die Schweißerkleidung proFlex4 Advanced von CWS. Der kleine Bruder, die proFlex4 Essence, bietet den gleichen Schutz in einem vereinfachten Design. Die neue Schweißerkleidung der Klasse 1 verfügt über das gleiche leichte, patentierte Hightech-Gewebe.

Optimaler Schutz beim Schweißen

Schweißerkleidung proFlex4. © CWS

CWS verwendet bei der ProFlex4 Essence wieder sein leichtes, reiß- und schnittfestes Hightech-Gewebe. Die Schweißerschutzkleidung isoliert gegen einwirkende Hitze und Störlichtbögen und stellt so einen optimalen Schutz für den Träger sicher. Sie zeichnet sich zudem durch ihre permanent flammhemmenden Eigenschaften aus. Diese verhindern Nachbrennen oder Schmelzbildung auf der Kleidung. Auch vor flüssigen Chemikalienspritzern bietet die Arbeitskleidung Schutz und hat antistatische Eigenschaften. „Die ProFlex4-Kleidung ist Schweißerschutz auf höchstem Niveau. Mit der Essence bieten wir Unternehmen ein hervorragendes Einsteigermodell der Linie“, sagt Michael Stielow, Product & Marketing DACH bei CWS.

Aufgrund des leichten Gewebes mit 330 g/m2 bietet die Schutzkleidung ein angenehmes Tragegefühl und viel Bewegungsfreiheit. Das Material zeichnet sich zudem durch eine gute Feuchtigkeitsregulierung und seine Langlebigkeit aus. Verschiedene Taschenlösungen an Jacke und Hose bieten Platz zum Verstauen von Arbeitsutensilien. Rote Kontrastnähte setzen modische Akzente. Die Berufskleidung ist in den drei Farbvarianten Royalblau, Titan und Titan/Stahl erhältlich. Sie eignet sich als Unisex-Kollektion für Damen und Herren.

Nach Unterlagen von CWS / am

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