Unfallrisiko durch Metallkleinteile

Andreas Mühlbauer,

Magnetbesen: Reinigung mit anziehender Wirkung

Umherliegende Metallteile in Produktionshallen können zu Unfällen führen. Daher ist eine regelmäßige Reinigung von entscheidender Bedeutung. Wo allerdings herkömmliche Besen und Bürsten der Lage nicht Herr werden, hilft ein Magnetbesen, um magnetische Stoffe zuverlässig zu entfernen.

Besonders in der spanabhebenden Fertigung und der Metallbearbeitung erschweren kleine, oftmals ölige Metallteile die Reinigung. Sie bleiben in den Bürsten von Kehrbesen sowie -maschinen hängen und beschädigen diese unter Umständen. © Pixelio / Lichtkunst.73

Umherfliegende Späne gehören in der spanabhebenden Fertigung zum Alltag – auf dem Boden können sie jedoch ein großes Risiko darstellen. Vor allem ölige oder fettige beziehungsweise durch Kühlflüssigkeit angefeuchtete Metallteile sorgen für eine erhöhte Rutschgefahr und können so zu schmerzhaften Unfällen führen. Doch reguläre Kehrmaschinen eignen sich nur bedingt für die Beseitigung von metallischen Rückständen, da diese sich schnell in den Bürsten verhaken oder gar das Innenleben der Maschinen beschädigen. Zudem bleiben häufig ölige Filme auf den Bürsten zurück, sodass sie umständlich gereinigt werden müssen.

Für die Beseitigung von Spänen, Nägeln und Schrauben eignet sich der Handmagnetbesen von Magna-C: Mit ihm lassen sich metallische Teile mit nur wenigen Handbewegungen aufsammeln und an der gewünschten Stelle wieder ablegen. © Magna-C

Eine Alternative zur Reinigung mit Kehrmaschinen oder -besen ist der Einsatz von Magnetbesen des Herstellers Magna-C. Das Handgerät zieht magnetische Fangteile wie Späne, Nägel und Schrauben an und reinigt so Fußböden und andere Flächen. Die Funktion des Magnetbesens bleibt hierbei unbeeinflusst von Fugen oder anderen Vertiefungen. Da lediglich metallische Gegenstände aufgenommen werden, lassen sich diese leicht von Stäuben oder anderen Rückständen trennen und bei Bedarf wiederverwenden. Hierzu lassen sich die Fangteile mithilfe des Ablagesystems an einer beliebigen Stelle sammeln. Zusätzlich ist eine schmale Version des Besens speziell für die Maschinenzwischenräume erhältlich.

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Risiko von Rutsch- und Sturzunfällen durch ölige Kleinteile

2016 belief sich die Zahl der Stolper-, Rutsch- und Sturzunfälle laut einer Statistik der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV) zum Arbeitsunfallgeschehen in Deutschland auf etwa 160.000, wobei die Zahlen mit einem Anteil von beinahe 33 Prozent im industriellen und gewerblichen Bereich am höchsten waren. Wichtigster Auslöser dieser Unfälle war die Beschaffenheit von Böden und Flächen. Ordnung, Sauberkeit und die damit verbundene regelmäßige Reinigung sind folglich unerlässlich, um die Sicherheit der Mitarbeiter zu garantieren und Arbeitsausfälle zu vermeiden. Doch besonders in der spanabhebenden Fertigung und der Metallbearbeitung erschweren kleine, oftmals ölige Teile die Reinigung. Sie bleiben in den Bürsten von Kehrbesen sowie -maschinen hängen und beschädigen diese unter Umständen. Darüber hinaus stellen Vertiefungen oder Fugen im Boden für handelsübliche Kehrgeräte häufig unerreichbare Stellen dar, weshalb hier oft Handarbeit gefragt ist. Für derartige Einsätze eignet sich der Handmagnetbesen von Magna-C: Durch ihn lassen sich metallische Teile mit nur einer Handbewegung aufsammeln und durch Zug an den entsprechenden Haken an der gewünschten Stelle wieder ablegen.

Ob es sich um Schrauben, Nägel, Späne oder andere Elemente handelt, ist unerheblich; selbst die Beseitigung metallischer Stäube ist möglich. Auch verdreckte oder ölige beziehungsweise nasse Partikel können problemlos aufgelesen werden. © Magna-C

„Die einzige Voraussetzung für die Anwendung des Magnetbesens ist, dass die aufzusammelnden Teilchen aus Eisen oder Stahl bestehen, also magnethaftend sein müssen“, erklärt Axel Bartsch, Geschäftsführer von Magna-C. Ob es sich um Schrauben, Nägel, Späne oder andere Elemente handelt, ist dabei unerheblich. Selbst die Beseitigung metallischer Stäube ist möglich. Auch verdreckte oder ölige beziehungsweise nasse Partikel lassen sich problemlos auflesen. Hierzu wird der Magnetbesen einfach am Griff über die zu reinigenden Flächen geführt. Dieser ähnelt im Prinzip einem handelsüblichen Kehrbesen, doch statt einer Bürste befindet sich am unteren Ende des Stiels ein Gehäuse mit einem Magnet, das von zwei Rädern getragen wird. Der eingehauste Magnet zieht dabei zuverlässig alle Metallteile an, selbst wenn sie in kleine Löcher oder Vertiefungen gefallen sein sollten. Mühseliges und gesundheitsbelastendes Bücken ist somit nicht mehr notwendig. Die leichtgängigen Räder ermöglichen zudem eine einfache Handhabung ohne Kraftanstrengung. Auch der ergonomische Griff sowie der höhenverstellbare Stiel sorgen für ein angenehmes Arbeiten.

Da sowohl der Stiel als auch das Gehäuse aus Aluminium sind, beläuft sich das Gewicht des Magnetbesens auf lediglich 6,6 kg, was ebenfalls der Leichtgängigkeit zugutekommt. Nur die Abschlusskappen sind für zusätzliche Robustheit aus korrosionsfreiem Stahl. Zur Langlebigkeit des Geräts tragen darüber hinaus die widerstandsfähigen Kunststoff-Reifen bei. Sollten sie dennoch durch besonders scharfkantige Fangteile beschädigt werden, können die entsprechenden Ersatzteile bei Magna-C nachbestellt sowie der hauseigene Reparaturservice beauftragt werden. „Nur extrem starke magnetische Gegenfelder oder Temperaturen von über 80 °C können die Funktionsfähigkeit dauerhaft negativ beeinflussen“, führt Bartsch aus.

Ressourcenschonend durch wiederverwendbare Fangteile

Wurden alle Teile aufgelesen oder wird eine weitere Aufnahme durch andere Fangteile blockiert, können die Elemente einfach an einer beliebigen Stelle wieder abgelegt werden. Hierzu muss lediglich das Magnetsystem über zwei Zuganker an einem Griffbügel angehoben werden. © Magna-C

Sind alle Teile aufgelesen oder wird eine weitere Aufnahme durch andere Fangteile blockiert, können die Elemente einfach an einer beliebigen Stelle – zum Beispiel in einem Sammelbehälter – abgelegt werden. Hierzu muss lediglich das Magnetsystem über zwei Zuganker an einem Griffbügel angehoben werden. Dadurch, dass ausschließlich metallische Elemente angezogen werden, bleiben Stäube oder andere Schmutzpartikel auf dem Boden zurück, sodass eine Trennung der Materialien stattfindet. Die magnetischen Teile können danach – je nach Beschaffenheit – fachgerecht entsorgt oder aber auch wiederverwendet werden, was wiederum zur Effizienz des Unternehmens beiträgt. Bei Bedarf kann der Besen im Anschluss mit handelsüblichen Reinigungsmitteln von Öl und Fett befreit werden.

Der Magnetbesen ist in verschiedenen Varianten erhältlich. So kann der Kunde je nach Gangbreite zwischen einer Gesamtbreite von 700 und 1.000 mm wählen. Für besonders schmale Maschinenzwischenräume ist zudem eine Ausführung mit einer Breite von lediglich 400 mm erhältlich. Diese verfügt über eine Öse am Griffende, sodass der Besen einfach an einem Haken aufgehängt und so platzsparend verstaut werden kann. „Gerne beraten wir unsere Kunden auch dabei, welche Variante für die jeweilige Anwendung in Frage kommt“, ergänzt Bartsch abschließend.

Nach Unterlagen von Magna-C / am

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