Türwächter

Flucht nach vorn

Flucht- und Rettungswege sowie Notausgänge ermöglichen in Gefahr geratenen Menschen den Aufenthaltsort auf kurzem Wege zu verlassen, um ins Freie bzw. an einen anderen sicheren Ort zu gelangen. Sie dienen jedoch auch den Hilfskräften, in kürzester Zeit Rettungsmaßnahmen einzuleiten. Im Notfall muss garantiert sein, dass gefärdete Personen aus den Gebäuden schnell und problemlos ins Freie gelangen. Diese ungehinderte Fluchtmöglichkeit wird durch besonders ausgestattete Tür-Öffnungslösungen erreicht, die trotz evtl. Panikeinflüsse eine reibungslose Evakuierung garantieren. Gleichzeitig müssen Türen in den Rettungswegen auch vor Missbrauch geschützt und sicher gestellt werden, dass sich keine unbefugten Personen in das Gebäude herein oder aus dem Gebäude hinaus gelangen können.

Die Gesellschaft für Sicherheitstechnik befasst sich mit der Entwicklung und Fertigung von Fluchtweg-Systemen und Türentechnik. Die Hamburger bieten in ihrem rund 200 Seiten starken Katalog und anderem Türwächter ohne Elektroinstallation an. Der Türwächter wird in diesem Falle so unter dem Drücker der Tür montiert, dass er ein betätigen verhindert und somit den Türdrücker oder den Treibriegel sichert. Die Tür lässt sich nur öffnen, wenn vorher der Wächter zur Seite gedreht wird. Piktogramme weisen darauf hin, in welche Richtung der Türwächter geschwenkt werden muss, damit er den Türdrücker frei gibt. Er rastet dann in seiner Schrägstellung ein und kann nicht wieder zurückgestellt werden. Gleichzeitig ertönt ein lauter akustischer Alarm (bis zu 105dB/1m). Das bedeutet: Die Tür kann bei Gefahr geöffnet werden, das Alarmsignal macht jedoch auf eine unbefugte Benutzung aufmerksam.

Anzeige

Sinnvolles Zubehör, wie Montageplatten für Glas- und Feuerschutztüren, Batterie-/Sabotageüberwachung, Alarmweiterleitung über Kabel oder Funk, ergänzt den Türwächter zu einem leicht zu montierenden System. Auch ein Weiterleiten des Alarms auf ein Tableau ist nach einer entsprechenden Verkabelung oder über Funk technisch möglich. nh

Anzeige

Das könnte Sie auch interessieren

Anzeige

Instandhaltung

Mehr als 200.000 Brände

jährlich gibt es allein in Deutschland bei denen etwa 60.000 Menschen leicht und circa 6.000 schwer verletzt werden und rund 600 Personen zu Tode kommen. Die Rauchvergiftung, also das Einatmen von Rauch und Brandgasen, ist dabei die häufigste...

mehr...

Modische Arbeitskleidung

Was Profis sich wünschen

Die Erwartungen von Unternehmen und ihrer Mitarbeiter an Berufskleidung haben sich verändert. Es geht nicht mehr nur um Funktionalität, sondern immer mehr auch um Identität. Die Kleidung soll zeigen, wer man ist. Gerade das Handwerk drückt so seine...

mehr...
Anzeige
Anzeige
Anzeige

3D-Kamerasystem

Mehr Sicherheit für Mensch und Maschine

Das österreichische Start-up Tofmotion hat eine neue Möglichkeit der sicheren Raumüberwachung im Industrieumfeld zur Marktreife gebracht: Die Produktgruppe Tofguard ermöglicht es, das 3D-Kameraverfahren Time of Flight (ToF) erstmals auch mit...

mehr...
Anzeige
Anzeige
Anzeige