Pressluftatmersysteme

Wenn die Luft knapp wird

Pressluftatmersysteme sind unabhängig von Umgebungsluft und Einsatzort. Speziell für den Einsatz in der Industrie entwickelte MSA Auer drei einsatzfertige Modellvarianten. SCOPE-Redakteur Michael Stöcker stellt sie vor.

Das modulare Pressluftatmersystem von MSA Auer wurde speziell für den Einsatz in der Industrie entwickelt. Dabei hatte der Berliner Hersteller vor allem die Bereiche Abwasserindustrie, Off-Shore, Landwirtschaft, Kühlhäuser und Handelsmarine im Auge. Um aber möglichst jeder Anwendung und jedem Budget gerecht zu werden, hat das Unternehmen sein Pressluftatmersystem so ausgelegt, dass es komplett kundenspezifisch konfigurierbar ist.

Mit einem Konfigurator – erhältlich online oder auf CD – kann der Anwender zwischen verschiedenen Trageplatten, Bänderungen, Pneumatiksystemen, Schnellkupplungen für Flaschenwechsel und elektronischen Komponenten vergleichen und dann entsprechend seiner Bedarfslage auswählen. Eine 3D Darstellung entsprechend der individuellen Konfiguration wird stetig aktualisiert.

Wer diese Mühe scheut, für den bietet MSA Auer als Alternative für die individuelle Zusammenstellung fertig konfigurierte Pressluftatmermodelle an. Dabei stehen drei vorkonfigurierte Modelle zur Wahl, deren Ausrüstung auf den häufigsten Anwendungen basieren. Sie heißen Air Go Pro, Air Go Compact und Air Maxx.
Als besonders vielseitig zeigt sich das Allround-Talent Air Go Pro für Industriearbeiter und Feuerwehren. Es lässt sich sowohl für Instandhaltungsarbeiten, für die Brandbekämpfung als auch für Notfälle verwenden. Robust ausgelegt, auf Zuverlässigkeit und Flexibilität getrimmt, kann es in Industrieanlagen, Untertage und auch im Offshore-Bereich zum Einsatz kommen. Eine gleichmäßige Gewichtsverteilung und die körpernahe Schwerpunktlage erhöhen den Tragekomfort und reduzieren Ermüdungserscheinungen. Der Verteiler im Brustbereich des Geräteträgers am Ende der Singleline-Pneumatik vereinigt Manometer, Warnsignal und zwei Mitteldruckanschlüsse.

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Ein außerordentlich gutes Preis-Leistungsverhältnis bietet das vorkonfigurierte Modell Air Go Compact, das auch für den Einsatz auf Schiffen prädestiniert ist. Hier ist der Lungenautomat (Auto Maxx-AS) mit der Mitteldruckleitung fest verbunden. Die sicherheitsrelevanten Komponenten Pneumatik und Trageplatte sind die gleichen wie bei den MSA Auer Premium-Pressluftatmermodellen. Daher eignet sich diese Modellvariante auch für härteste Einsätze einschließlich der Brandbekämpfung. Als Zubehör gibt es eine passende Wandbox für die Vor-Ort-Montage.

Auf Wunsch mit Telemetrie

Als „die optimale Wahl für häufige und herausfordernde Einsätze“ bietet das Berliner Unternehmen das Modell Air Maxx. Es ist für den regelmäßigen oder längeren Einsatz ausgelegt und vereint einen hohen Tragekomfort mit moderner Technik. Die ergonomisch gestaltete und optimal ausgewogene Trageplatte ist längenverstellbar und kann der Körpergröße angepasst werden. In Verbindung mit den gepolsterten, S-förmigen Schultergurten und dem drehbar gelagerten Hüftgurt wird das Gewicht gleichmäßig verteilt. Der Verteiler am Ende der Singleline-Pneumatik bietet Manometer, Warnsignal und zwei Mitteldruckanschlüsse. Im Brustbereich des Geräteträgers sind so alle Funktionen gut zugänglich.

Mit seinem optional erhältlichen Alpha Personal Network bietet MSA Auer zudem die Möglichkeit der elektronischen und telemetrischen Atemschutzüberwachung und Kommunikation. Dieses modulares System setzt sich aus drahtlosen Komponenten zusammen, die sich flexibel integrieren lassen. Die Basisausführung besteht aus einer persönlichen Atemschutz-Überwachung mit Bewegungslosmelder sowie Druckluftdaten-Verarbeitung und -Speicherung. Sie kann erweitert werden um die telemetrische Überwachung mit Evakuierungsalarm. ms

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