Persönliche Schutzausrüstung

3M zahlt 2 Mrd. US-Dollar für Scott Safety

Der US-amerikanische Multitechnologiekonzern 3M hat mit Johnson Controls einen endgültigen Vertrag zum Erwerb von Scott Safety für 2,0 Milliarden US-Dollar geschlossen. Scott Safety ist ein führender Hersteller von Pressluftatemschutzgeräten, Gas- und Flammendetektoren sowie weiteren Produkten, die das 3M Angebot im Bereich Persönliche Schutzausrüstung ergänzen.

Besonders im Feuerwehreinsatz zeigt sich der 3M Scotchlite Reflextransferfilm der Serie 5600 atmungsaktiv, flexibel und sicher. (Bild: 3M)

„Persönliche Schutzausrüstung ist ein wachstumsstarkes Kerngeschäft im Portfolio von 3M“, so Inge G. Thulin, Chairman, Präsident und CEO von 3M. Mit dieser Übernahme stärken wir unseren Bereich Personal Safety und können unsere fundamentalen Stärken in puncto Technologie, Fertigung, weltweiter Präsenz und Marke weiter ausbauen. Die Übernahme ist eine weitere Maßnahme zur langfristen Sicherung des Erfolges unseres Geschäftsbereiches Safety and Graphics.“

Die Firma Scott Safety hat ihren Geschäftssitz in Monroe im US-amerikanischen Bundesstaat North Carolina und beschäftigt weltweit rund 1.500 Mitarbeiter. 2016 erzielte das Unternehmen einen Jahresumsatz von rund 570 Millionen US-Dollar. Die Schutzausrüstungen von Scott Safety sind weltweit bei Feuerwehr, Industrie, Polizei, Militär, Heimatschutz und Rettungsdiensten im Einsatz.

Breite Palette für die Sicherheit am Arbeitsplatz

Die 3M Sparte Personal Safety, die zur Safety and Graphics Business Group des Konzerns gehört, bietet weltweit Atem- und Gehörschutzprodukte zur Verbesserung der Sicherheit am Arbeitsplatz an. Zum Portfolio zählen darüber hinaus Produkte zur Absturzsicherung, Reflexmaterialien für Warn- und Schutzkleidung sowie Kopf, Augen- und Gesichtsschutz.

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Abschluss in der zweiten Jahreshälfte 2017

Auf Basis der US-amerikanischen Rechnungslegungsgrundsätze GAAP wird sich die Übernahme nach Schätzungen von 3M mit 0,10 US-Dollar verwässernd auf den Gewinn in den ersten 12 Monaten nach dem Transaktionsabschluss auswirken. Unter Ausschluss der bilanziellen Anpassungen für den Kauf und der erwarteten einmaligen Transaktions- und Integrationskosten geht 3M davon aus, dass sich die Übernahme jedoch im selben Zeitraum in einem Gewinnwachstum von 0,10 US-Dollar niederschlagen wird. Der effektive Kaufpreisfaktor beträgt unter Berücksichtigung von Synergieeffekten etwa das 11-Fache des bereinigten EBITDA für den 12-Monatszeitraum nach Abschluss der Transaktion.

Unter dem Vorbehalt der üblichen aufsichtsrechtlichen und sonstigen Genehmigungen und der Unterrichtung und der Verhandlungen mit den zuständigen Betriebsräten wird die Transaktion voraussichtlich in der zweiten Jahreshälfte 2017 abgeschlossen werden. 3M finanziert die Übernahme durch eine Mischung aus Eigen- und Fremdkapital. cs

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