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Antriebstechnik von Siemens und RockwellVom Hybridsystem zum doppelten Standard

Karl-Heinz Klumpe

Die KHS-Gruppe bietet die Antriebstechnik ihrer Verpackungsanlagen nun durchgängig in zwei verschiedenen Varianten an.

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SPS IPC DrivesFrequenzumrichter für Basisanwendungen

Mit dem Frequenzumrichter Sinamics V20 stellt die Siemens-Division Drive Technologies auf der SPS IPC Drives einen neuen Einachsantrieb für Basisanwendungen vor.

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Antriebstechnik: Frequenzumrichter  für Basisanwendungen

Einfache Antriebsaufgaben verlangen einfache, kosteneffiziente Lösungen. Vor diesem Hintergrund erweitert Siemens sein Sinamics-Portfolio um den neuen Einachsumrichter Sinamics V20, der in vier Baugrößen einen Leistungsbereich von 0,12 bis 15 kW abdeckt. Die kompakten Umrichter können platzsparend und ohne Leistungseinbußen direkt aneinandergereiht werden und neben der üblichen Wandmontage alternativ auch in Durchsteckmontage montiert werden. Da für den Betrieb keine weiteren Module oder Zusatzoptionen erforderlich sind, reduziert sich die Installationszeit auf ein Minimum. Das integrierte Basic Operator Panel (BOP) ermöglicht hierbei die reibungslose Inbetriebnahme und Bedienung vor Ort. Neben der Universellen Seriellen Schnittstelle (USS) für die einfache Anbindung an Simatic-Steuerungen enthält das Terminal auch eine Modbus-Schnittstelle zur Kommunikation mit Fremdsteuerungen. Vorgefertigte Verbindungsund Applikationsmakros erleichtern die applikationsspezifischen Einstellungen. Bei Geräten mit mehr als 7,5 kW Leistung kann der Bremswiderstand direkt an den bereits integrierten Brems- Chopper angeschlossen werden.

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Einfach zu bedienen

Die Bedienung des neuen Siemens-Umrichters stellt sich ebenso einfach wie die Inbetriebnahme dar. So lassen sich für eine Anwendung optimierte Einstellparameter mühelos auf weitere Geräte übertragen. Mittels SD- oder MMC-Karte können die Anwenderdaten entweder über das BOPInterface oder über den batteriebetriebenen Parameter Loader - auch ohne Spannungsversorgung des Umrichters ¿ gespeichert und wieder geladen, beziehungsweise geklont werden. Auch die aktuellste Firmware lässt sich damit aufspielen. Maßgeschneiderte Verbindungs- und Applikationsmakros, unter anderem für Pumpen, Lüfter oder Kompressoren, stellen stets die richtigen Einstellungen für die jeweilige Anwendung bereit. Durch den sogenannten Keep Running Mode wird der Sinamics V20 zudem bei Betrieb an instabilen Netzen automatisch an die jeweiligen Netzbedingungen angepasst. Netzschwankungen werden beispielsweise intern ausgeglichen oder Fehlermeldungen automatisch quittiert. Auf diese Weise wird der Betrieb weniger unterbrochen und die Verfügbarkeit erhöht. Durch verbesserte Kühlkonzepte sowie lackierte Leiterplatten und Elektronikbauteile ist der Sinamics V20 sowohl in elektrischer als auch mechanischer Hinsicht sehr robust gestaltet. Dies macht ihn auch bei rauen Umgebungsbedingungen zu einem zuverlässigen Antrieb.

Energie- und Kosteneffizienz ist Trumpf

Auch bei Basis-Anwendungen lässt sich durch die Regelung der Motordrehzahl viel Energie sparen. So ist der Sinamics V20 zur Steigerung der Energieeffizienz mit einem energieoptimierten Steuerungsverfahren, dem ECO Mode, ausgerüstet, der den magnetischen Fluss im Motor automatisch dem jeweiligen Betriebspunkt anpasst. Die Zwischenkreiskopplung ermöglicht zudem die effiziente Energienutzung zweier Umrichter in einem Verbund. Darüber hinaus kann der Sinamics V20 auch prozessabhängig in den Ruhezustand (Hibernation Mode) versetzt werden. Das verlängert die Betriebsdauer des Motors und reduziert den Verschleiß, zum Beispiel bei Pumpen. Mit der Anzeige des aktuellen Energieverbrauchs hat der Betreiber zudem die Energie und damit Kosteneffizienz des Antriebs stets im Blick. kf

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