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Oswald Elektromotoren auf der SPS IPC Drives

Antriebstechnik von Siemens und RockwellVom Hybridsystem zum doppelten Standard

Karl-Heinz Klumpe

Die KHS-Gruppe bietet die Antriebstechnik ihrer Verpackungsanlagen nun durchgängig in zwei verschiedenen Varianten an.

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Johannes Oswald"Die Antriebstechnik der Zukunft ist elektrisch"

Zur SPS IPC Drives präsentiert Oswald Elektromotoren die Erweiterung der Torquemotorenreihe hin zu noch größeren Drehmomenten und Leistungen. Höchste Wirkungsgrade, Präzision und Dynamik werden vereinbar mit Leistungen im MW Bereich.

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Damit dringt die Servotechnik in ungeahnte Größenordnungen vor. Aus Sicht der Antriebstechnik ist der Weg in die Zukunft getrieben vom Drang nach möglichst effizientem Material -und Energieeinsatz. D.h. es geht um Leistungsdichte, Energiedichte, Abgas- und Geräuschreduzierung und vor allem um Energieeinsparung. Nahezu unbeobachtet werden immer mehr Bereiche der Technik von dieser Maxime erfasst. Ein Weg der zu immer mehr Elektrifizierung der Antriebstechnik führt.

Oswald-Chef Johannes Oswald

Heute ist es eine Selbstverständlichkeit, dass im stationären Bereich, außer bei der Stromerzeugung, keine Verbrennungsmaschinen eingesetzt werden. Im mobilen Bereich setzen sich hybride System mehr und mehr durch. Auch dort, wo Leistungsgewichte oder niedrige Anschaffungskosten noch für Verbrennungsmotoren sprechen, werden diese mehr und mehr auf ihre Funktion als reine Stromerzeuger reduziert, denn ihr maximaler Wirkungsgrad von 35 - 40% ist nur in einem engen Drehzahlbereich abrufbar. Direkte mechanische Eingriffe von Verbrennern in Bewegungsvorgänge müssen meist mit einem hohen Aufwand an Übersetzungsgliedern erkauft werden und Verbrauch und Emissionen bleiben unverhältnismäßig hoch. Das gilt für die Mobilität zu Lande, zu Wasser und letztendlich auch in der Luft. Umstellungen Richtung elektrische Antriebstechnik sind auf längere Sicht nur noch eine Frage der Zeit. Geschäftsführer Johannes Oswald (Bild) ist überzeugt: „Verbrennungsmotoren gehören mehr und mehr der Vergangenheit an - die Antriebstechnik der Zukunft ist elektrisch.“

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So setzen sich aktuell elektrische Servoantriebe mit ihren überragenden Eigenschaften auch im mobilen Megawattbereich z.B. bei Schiffsantrieben durch. Typische Wirkungsgrade liegen bei 96- 98%. Moderne Frequenzumrichter machen es möglich, weite Drehzahlbereiche ohne Übersetzungsglieder wie Getriebe oder Riemen hochpräzise abzufahren. Ohne Schaltvorgänge und Umkehrspiel stellen Servomotoren hochdynamisch Moment und Leistung zur Verfügung. Je nach Bedarf bieten sie selbst bei Drehzahl Null maximales Moment.

In 2015 hat Oswald zwei seiner Motorbaureihe in den Megawattbereich hinein erweitert. Leistungen von mehreren 1000 Kilowatt und Drehmomente von bis zu 400 000 Nm je Antrieb können nun realisiert werden. kf

SPS IPC Drives, Halle 4, Stand 4-370

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