Motek 2019

Andrea Gillhuber,

Sicherheit Antriebstechnik für automatisierte Montage

Mayr Antriebstechnik hat spielfreie Wellenkupplungen für alle Antriebskonstellationen und sichere Bremssysteme für Vertikalachsen im Portfolio. Gezeigt werden sie auf der Motek.

Mayr Antriebstechnik auf der Motek 2019. © Mayr Antriebstechnik

Exakte Bewegungen sind in der automatisierten Produktion und Montage das A und O. Vor allem beim be- und entladen oder Werkstückhandling kommt es auf Präzision an. Aus diesem Grund müssen Wellenkupplungen, die die Drehmomente von der Antriebseinheit beispielsweise auf die Führung eines Greifers übertragen, präzise arbeiten und hohen Belastungen standhalten. Das Unternehmen Mayr Antriebstechnik begegnet diesen Anforderungen mit verschiedene Metallbalg-, Elastomer- und Lamellenpaketkupplungen.

Kurz vor der Motek meldet das Unternehmen, seinen Standardbaukasten um neue Nabenausführungen und Zwischenhülsen ergänzt zu haben, darunter eine neue lange Zwischenhülse für die Roba-ES-Elastomerkupplungen.

Speziell für die Absicherung schwerkraftbelasteter Achsen bietet das Unternehmen Sicherheitsbremsen und entwickelt dieses permanent weiter. Denn schwebende Lasten müssen, sollte es zu einem unbeabsichtigten Absinken oder Absturz kommen, innerhalb kürzester Zeit zum Stillstand gebracht werden, um Personen und Material vor Schäden zu schützen. Die verschiedenen Bremskonzepte sind dabei auf unterschiedliche Maschinenanforderungen zugeschnitten und bieten für jede Anwendung die passende Lösung.

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Überwacht werden die Sicherheitsbremsen mit dem intelligenten Modul Roba-brake-checker. Es erkennt durch die Analyse von Strom und Spannung die Bewegung der Ankerscheibe und weiß, in welchem Zustand sich die Bremse befindet. Das Modul überwacht neben Schaltzustand, Temperatur und Verschleiß auch auf Zugweg- oder Zugkraftreserve, also ob der Magnet noch in der Lage ist, die Ankerscheibe anzuziehen. Mit dem neuen Modul werden somit bei der Überwachung mehr Parameter als mit Mikroschaltern und Initiatoren abgebildet. Bei Erreichen der Zugkraftreserve sendet das Monitoringtool so frühzeitig ein Warnsignal, dass noch eine bestimmte Betriebszeit der Bremse möglich ist. Neben dem reinen Signal liefert das Modul zum Beispiel über eine optische Schnittstelle Daten zu Schaltzeit, Strom, Spannung, Widerstand, Leistung und relativem Anzugsstrom. Letzterer lässt Rückschlüsse auf kritische Betriebszustände der Bremse zu. Über ein Auswertungsprogramm sieht der Kunde, ob alles passt oder wenn es etwas zu tun gibt. Zum Beispiel wird ein Luftspalt, der zu groß wird, rechtzeitig vorher erkannt. Sicherheit wird sozusagen sichtbar. Wartung wird planbar – der Anlagenbetreiber bzw. -hersteller kann die Wartung gezielt und abgestimmt auf seinen Arbeitsprozess vornehmen. Darüber hinaus ermöglicht die Fehlerausgabe im Problemfall auch eine Fernwartung.

Als Neuerung ist das Überwachungsmodul auch in einer Ausführung für Wechselspannung erhältlich. In einer weiteren Ausbaustufe übernimmt das Modul gleichzeitig auch die Ansteuerung der Bremse und ersetzt damit einen Gleichrichter. Schaltzustandsüberwachung und Bremsenansteuerung sind also in einem Gerät kombiniert und Anwender sparen zusätzliche Komponenten. Zudem können jetzt auch kleine Bremsengrößen ab einem Bremsmoment von 0,7 Nm mit dem Roba-brake-checker versorgt und überwacht werden.

Motek 2019: Halle 6, Stand 6324

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