Maxon-Geschäftszahlen

Andreas Mühlbauer,

Antriebshersteller mit Rekordergebnis 2019

Die Maxon-Gruppe hat im Geschäftsjahr 2019 ein neues Rekordergebnis erzielt. Das Unternehmen steigerte den Umsatz im Vergleich zum Vorjahr um rund 40 Mio. CHF auf 567,8 Mio. CHF (+7,9 Prozent).

Damit hat die Maxon-Gruppe den Umsatz in den letzten zehn Jahren mehr als verdoppelt. Das Umsatzwachstum resultierte aus dem permanenten Ausbau von Märkten und Kunden und konnte dank regelmässiger Investitionen und dem Aufbau personeller Ressourcen bewältigt werden.

2019 investierte maxon mehr als CHF 40 Mio. in mobile Sachanlagen sowie in den Bau neuer Büro- und Produktionsanlagen. Ende des Jahres beschäftigte Maxon 3.050 Mitarbeitende an weltweit neun Produktionsstandorten und in über 30 Ländern mit Vertriebsgesellschaften. Trotz der ungebrochen hohen Innovationskraft geht maxon für 2020 aufgrund der Auswirkungen der Covid-19-Pandemie von einem spürbaren Umsatzrückgang aus.

Die Maxon-Gruppe hatte 2019 ein Rekordjahr. © Maxon-Gruppe

Die Maxon-Gruppe hat im Geschäftsjahr 2019 einen neuen Umsatzrekord erzielt, dies trotz einer weltweit spürbaren konjunkturellen Abschwächung. "Auch 2019 investierten wir viel Zeit und Geld, um die Maxon-Gruppe fit für die Zukunft zu machen", sagt Karl-Walter Braun, Hauptaktionär. "Aufgrund der gesunden finanziellen Lage haben wir alle Investitionen aus eigenen Mitteln tätigen können. Die Organisation der Gruppe passen wir laufend an die neue Grössenordnung des Unternehmens an, um auch zukünftiges Wachstum stemmen zu können", sagt Braun.

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Maxon investiert seit Jahren im hohen einstelligen Prozentbereich des Umsatzes in Forschung und Entwicklung. 2019 betrugen die Investitionen über 38 Mio. CHF "Rund 340 F+E-Mitarbeitende sorgen dafür, dass wir uns ständig weiterentwickeln und erneuern. Wir sind schon lange kein reiner Elektromotoren-Hersteller mehr, sondern entwickeln uns kontinuierlich zum Anbieter kompletter mechatronischer Antriebssysteme, bestehend aus Präzisionselektromotoren, Hochleistungsgetrieben und intelligenter Steuerungselektronik", sagt Eugen Elmiger, VR-Delegierter und CEO. Dabei komme dem Unternehmen zugute, "dass wir Getriebe, Elektromotoren und Steuerungselektronik in der Gruppe selbst entwerfen und produzieren können", sagt Elmiger. So habe Maxon flexibel und schnell handeln können, "um Motoren für Beatmungsgeräte und Linearantriebe für die Laborautomation zum Auswerten von Corona-Tests entwickeln, herstellen und liefern zu können", sagt Elmiger.

Global tätig und breit aufgestellt

Die umsatzstärksten Branchen sind die Medizintechnik, die Industrieautomation und Robotik. Weitere große Märkte sind die Mess- und Prüftechnik, Luft- und Raumfahrt sowie die Automobilindustrie. Auch bei internationalen Raumfahrtprogrammen ist Maxon ein wichtiger Partner.

Die maxon Gruppe sei global tätig und in den Märkten breit aufgestellt und verfüge über ein solides Fundament, um sich als Weltmarktführer auch in Zukunft gut behaupten zu können. Der Auftragseingang für die zweite Hälfte 2020, außer für die medizintechnischen Produkte, sei noch schwach, sagt Eugen Elmiger. "Wir rechnen deshalb zurzeit mit einer rund zehnprozentigen Umsatzreduktion gegenüber dem Rekordjahr 2019."

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