Werkzeugmaschinen

Unerhört leise zu sein

ist eine Eigenschaft von Maschinen, die vor allem deren Bedienern zugute kommt. Schließlich gehört eine möglichst geringe Lärmbelastung zu den entscheidenden Faktoren im Gesundheitsschutz am Arbeitsplatz. Durch verschiedene konstruktive Maßnahmen machen die Werkzeugmaschinen der Samag Saalfelder Werkzeugmaschinen GmbH den Bedienern das Leben leichter – und leiser.

Die Minderung der Geräuschemissionen beginnt bei der Konstruktion der Maschineneinhausung. Luftschallabsorption, Luftschallisolierung und Körperschalldämmung sind hierbei die entsprechenden Ansatzpunkte. Luftschallabsorption wird beispielsweise erreicht durch das Einkleben von Schaumstoff-, Textil- oder Mineralstoffmatten. Wenn diese Materialien allerdings Kühlmittel aufnehmen, verringert sich ihre Absorptionsfähigkeit. Deshalb besteht ein neuer Ansatz in der Verwendung speziell geprägter selbsttragender Akustikbleche, die ebenfalls Schall absorbieren. In Verbindung mit luftschallisolierenden Maßnahmen werden sehr gute Ergebnisse erreicht. Luftschallisolierende Maßnahmen sind die Erhöhung der Masse, die Vermeidung frei schwingender Blechelemente oder deren Versteifung. Auch Spalten und Öffnungen gilt es zu vermeiden wo möglich, bzw. zu minimieren. Doppelte Wände, das Einkleben von Schallschutzmatten aus Bitumen oder Polymer und gegebenenfalls eine Oberflächenbeschichtung mit viskoelastischen Dämmschichten tragen zur Verringerung des Körperschalls bei. Auch den Quellen des Lärms gilt die Aufmerksamkeit der Konstrukteure: Hauptverursacher der Maschinengeräusche sind der Zerspanungsprozess an sich und die Versorgungsaggregate. Zusätzliche Kapselungen von Arbeitsraum, Hydraulikanlage und Kühlmittelpumpen sorgen für Abhilfe. Durch den Einsatz von Verstellpumpen lässt sich ebenfalls eine zumindest temporäre Senkung des Geräuschpegels erreichen. Als willkommener Nebeneffekt ergibt sich hier eine nicht zu unterschätzende Energieeinsparung.

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Die Entstehung der heutigen Samag Saalfelder Werkzeugmaschinen GmbH geht zurück auf das 19. Jahrhundert. Ihr Wachstum ist eng verbunden mit der Stadt Saalfeld, deren industrielle Entwicklung um die Jahrhundertwende durch die Entstehung einer Anzahl von Kleinbetrieben gekennzeichnet war - unter ihnen auch der Ursprungsbetrieb, die Firma Auerbach & Scheibe. lg

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