Schraubkappen

Wasser und Salz

haben es in sich. Zusammen sorgen sie dafür, dass Nudeln schmackhaft werden. Das ärgerliche an ihnen jedoch ist, zusammen verursachen sie auch Korrosion. Und gerade sie bringt nachweislich Schäden in Höhe von circa drei Prozent des jährlichen Bruttosozialproduktes. Besonders häufig ist die Korrosion an Schraubverbindungen. Sie findet man in allen Bereichen des täglichen Lebens. Solange sie funktionieren, machen wir uns keine Gedanken um sie. Müssen verrostete Schrauben aber geöffnet werden, geht meist der Ärger los. In zeitaufwändiger und kostenintensiver Arbeit werden sie gelöst, abgesägt oder aufgebohrt und müssen anschließend ersetzt werden.

Die Schraubverbindung vor Korrosion zu schützen hat sich die Firma Radolid Thiel GmbH zur Aufgabe gemacht. Für Bereiche mit hoher Feuchtigkeit und für den Offshore-Einsatz wurden die bekannten Radolid-Schraubkappen noch entscheidend verbessert. Diese neuen Schutzkappen besitzen eine zusätzliche weiche Dichtung aus TPE (Thermoplastische Elastomere). Sie sind baugleich mit den Schraubkappen der eingeführten Serie BM. Ihr Vorteil liegt in der schraubbaren, selbsteinschneidenden Befestigung. Durch ihre Gewindestege sind sie unabhängig von der Form des Gewindes, wie Trapez-, Sägen- Zoll- oder Metrisches Gewinde, und von der Form der Mutter, zum Beispiel Rund- oder Sechskantmutter. Die weiche TPE-Dichtung passt sich der Auflagefläche optimal an und verbessert nochmals die Dichtigkeit der Schutzkappe. Dadurch lässt sich die Standzeit von Maschinen und Anlagen auch unter widrigen Einflüssen verlängern und die Kosten für den Service senken. ee

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