Kugeldrehverbindung

Den Dreh raus

hat Rodriguez auch bei schwierigen Fällen. Die Kugeldrehverbindungen des Unternehmens sind nach eigenen Angaben für Heavy-Duty-Einsätze konzipiert, bei denen primär Leistungsfähigkeit zählt und Präzision nachrangig ist. Die Drehkränze haben sich aufgrund ihrer hohen Tragfähigkeit in den unterschiedlichsten Anwendungen bewährt. In Stapler-Anbaugeräten beispielsweise, machen Drehkränze die motorisierten Packesel zu Multitalenten mit unterschiedlichsten Eigenschaften und Fähigkeiten.

Durch ihren konstruktiven Aufbau mit Vierpunkt-Laufbahngeometrie nehmen die Kugeldrehverbindungen radiale, axiale und Kippmomentbelastungen mit einer Lagerstelle sicher auf. Deshalb können Lagerungen mit Radial- und Axiallager-Kombinationen häufig in nur einer Lagerstelle realisiert und Aufwand sowie Kosten für die Gestaltung der Anschlusskonstruktion und den Einbau der Lager oftmals erheblich verringert werden.

Wo möglich, finden Kugeldrehverbindungen in Standardausführung mit kundenspezifischem Zuschnitt, zum Beispiel der Anpassung des Bohrbilds gemäß der entsprechenden Aufnahmebohrungen, Verwendung. Oft kommen die Kugeldrehverbindungen auch dort zum Einsatz, wo es sprichwörtlich heiß hergeht – wie in Gießereien oder Stahlwerken. „Hierfür liefern wir den Drehkranz in Heißausführung, die in einem Temperaturbereich von bis zu 150 °C einsetzbar ist“, erläutert Ulrich Schroth, Leiter der Niederlassung Süd in Marbach. Für den Einsatz bei hohen Temperaturen verfügt die Kugeldrehverbindung über eine spezielle Dichtung aus Viton – dieses Dichtungsmaterial weist eine hohe thermische und chemische Beständigkeit auf. Die Führung der Wälzkörper wird mit einem Stahlkäfig umgesetzt, da Kunststoff bei diesen Betriebsbedingungen an seine Grenzen stoßen würde.

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Die neuen Kugeldrehverbindungen zeichnen sich durch geringeres Gewicht aus – nach Angaben des Unternehmens konnten die Massen ohne Leistungsverlust reduziert werden. Zwei Typen sind aktuell in der K-Serie ab Lager kurzfristig verfügbar: Die Baureihe KDL eignet sich für leichtere Applikationen wie etwa zur Rotation bzw. Positionierung von Magazinen in Werkzeugmaschinen oder Bearbeitungszentren. Die für mittlere Belastungen ausgelegte, kompakt bauende Reihe KDM zeichnet sich durch eine höhere Performance aus und hat sich auch in Offshore-Windkraftanlagen bewährt, um Rotorblätter selbst bei starkem Wind zu drehen und dabei ein Zittern der Blätter zu verhindern. lg

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