Gewinde-Rohreinsätze

Kluge Köpfe tüfteln

im ostwestfälischen Hiddenhausen. Die dort ansässige Firma MHI hat einen neuartigen Gewinde-Rohreinsatz entwickelt, der als universelle Verbindungslösung branchenübergreifendes Interesse finden dürfte. Denn dieser selbst fixierende (!) Beschlag bietet extrem hohe Ausreißfestigkeiten in runden oder quadratischen Profilen aus Stahl, NE-Metallen oder Kunststoffen.

Das Prinzip basiert auf der bekannten Verbindungstechnik Starlock, die seit vielen Jahren für die Wellen- oder Achssicherungen verwendet wird. Die selbst fixierenden Gewindeeinsätze werden unter dem Produktnamen ,,Fixendfest" angeboten und bestehen aus gehärteten Federblechen, die sich in Montagerichtung mit geringem Aufwand platzieren lassen. Einmal positioniert, liegt die erzielbare Ausreißfestigkeit des Beschlages im Bereich der Werkstoff-Kennwerte der an der Verbindung beteiligten Bauteile. Hört, hört!

Diese Befestigungstechnik gibt es auch komplett mit zentral angeordneter Gewindebuchse –wahlweise mit M6- oder M8-Gewinde. So ist der Kontakt zum entsprechenden Gegenstück rasch hergestellt. Serienmäßig ist das clevere Verbindungselement in zehn Durchmessern für Profile mit Innendurchmessern von 9,5 bis 49 Millimetern zu haben. Jede andere Abmessung ist auf Anfrage lieferbar. Darüber hinaus bietet MHI seinen Selbstfixierenden je nach Anforderung in einfacher, doppelter oder sogar dreifacher Ausführung sowie mit oder ohne passendes Endstück. Abgerundet wird dieses Sortiment durch Endkappen für Rohre mit veredelter Oberfläche.

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Wer immer Rohre oder Profile verarbeitet, sollte sich diese pfiffige Idee mal näher anschauen. Vor allem Möbel-, Messe- und Ladenbauer sowie die Hersteller von Vorrichtungen, Geländern und Relingrohren sind angesprochen. Besondere Attraktivität gewinnt der selbstfixirende Gewindeeinsatz als Alternative zum Einschweißen von Muttern, Stegen oder ähnliche Befestigungsteilen.ms

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