Dünnringlager

Ohne Roboter

geht in der Industrie heute nicht mehr viel. Hohe Mobilität, präzise Manipulation und autonome Aktionsfähigkeit sind dabei oberstes Ziel. Gleichzeitig sind kompakte Konstruktionen mit möglichst geringem Gewicht gefordert. Eine Anforderung, die sich unter anderem durch den Einsatz von Kaydon-Dünnringlagern realisieren lässt. Sie zeichnen sich gegenüber vergleichbaren Produkten durch einen besonders kleinen Querschnitt bei großen Bohrungsdurchmessern aus; dieser bleibt innerhalb einer Serie bei steigendem Innendurchmesser gleich. Trotz der filigranen Bauweise verfügen die Präzisionslager über eine hohe Leistungsfähigkeit und eine bis zu 3,5-fach höhere Lebensdauer als Dünnringlager anderer Anbieter. Ob zöllig oder metrisch, als Hybrid-, Ultra Slim- oder kundenspezifische Ausführung – mit über 250 Dünnringlagertypen bietet Rodriguez eine große Auswahl an Lagern für Robotik-Applikationen. Zum Beispiel für den autonomen Roboter Aila, der im Rahmen des BMBF-Forschungsprojekts Sem Pro M jüngst vom DFKI Robotics Innovation Center, Bremen, entwickelt wurde. Der antropomorphe Körper verfügt über zwei Arme mit je sieben Gelenken, einen Torso mit vier Freiheitsgraden sowie einen schwenk- und neigefähigen Kopf. In dem Robotersystem kommt Kaydon-Lagertechnik der Reali-Slim-Serie verschiedener Baugrößen und Typen in Hals, Rumpf sowie der Schnittstelle zum mobilen Unterbau zum Einsatz. Wesentlicher Vorteil ist der große Bohrungsdurchmesser der Lager, sodass sämtliche Energie-, Daten- und Steuerleitungen innerhalb der Gelenke geführt werden können.

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Im autonomen Bewegungsablauf ist hohe Präzision beim Handling von Objekten gefragt. Daher wurden die Lager für eine erhöhte Steifigkeit vorgespannt. Sie bieten besonders hohe Laufruhe und Rundlaufgenauigkeit für eine entsprechend präzise Führung der gelagerten Anschlusskonstruktionen. Verfügbar sind diese Lager als Radial-, Schrägkugel- und Vierpunktlager. Letztere ermöglichen alternative Bauformen, da ein einzelnes Vierpunktlager oft zwei Lager ersetzen kann und somit die Gestaltung der Lagerstelle vereinfacht: Durch das Spitzbogenprofil des Innen- und Außenrings kann ein einzelnes Lager drei Arten von Belastungen gleichzeitig aufnehmen – radiale, axiale und Momentlasten. So lassen sich auch Bauteile in der Konstruktion einsparen. ms

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