Ausbildung mit Gütesiegel

Lenze als „Best Place to Learn“ zertifiziert

Als eines der ersten Unternehme hat Lenze seine Ausbildung auditieren lassen und bestanden: Der Spezialist für Antriebs- und Automatisierungstechnik ist jetzt zertifizierter „Best Place to Learn“.

Freude über die gelungene Zertifizierung: (v.l.n.r.) Ausbilder Christian Beyer, Vorstandsvorsitzender Christian Wendler, Leiter Education & Training Michael Beckmann, Nils Köstring, Marketingleiter AUBI-Plus, Ausbildungsleiter Bernd Kirsch, Ausbilder Thomas Czekanowski, Ausbilder Jürgen Hesse und Heiko Köstring, Geschäftsführer AUBI-Plus. Foto: Lenze SE

Das Audit wurde vom unabhängigen Recruiting-Unternehmen AUBI-plus aus Hüllhorst durchgeführt. Am Mittwoch fand die Übergabe des Gütesiegels an Lenze im Education-Center am Standort Groß Berkel statt.

Lenze schnitt mit einem „Gut“ bei dem Audit „Best Place to Learn“ ab – nur zwei Punkte an der Gesamtnote „sehr gut“ vorbei – und befindet sich damit unter den besten Ausbildungsunternehmen. „Wir freuen uns sehr, dass wir bei der Befragung bei allen Gruppen so gut abgeschnitten haben. Es zeigt uns, dass wir mit unserem Ausbildungskonzept richtig liegen – jetzt haben wir den Ansporn, bei der nächsten Auditierung auch noch mindestens die zwei Punkte mehr für ein sehr gutes Ergebnis zu erreichen,“ freute sich Leiter Education & Training Michael Beckmann über die Zertifizierung.

Heiko Köstring, Geschäftsführer von AUBI-plus, sprach bei der Urkundenverleihung davon, dass es heute zu den größten Herausforderungen von Unternehmen gehöre, „talentierte und motivierte Nachwuchskräfte zu gewinnen, zu fördern und zu binden“. Eine hervorragende Ausbildung sei dabei ein ganz wesentlicher Aspekt. Beim Lenze-Audit wurden aktuelle Auszubildende, ihre Ausbilder wie auch ehemalige Azubis des Unternehmens anonym befragt. Lenzes Ausbildungsleistung wurde in acht Kategorien mit insgesamt 54 Kriterien bewertet. Im Durchschnitt konnte das Unternehmen in allen Kategorien einen Wert von 3,47 Punkten erreichen, wobei 4 die höchste zu erreichende Punktzahl war. Von insgesamt 612 zu erreichenden Zählern erhielt Lenze 532. Bewertet wurden unter anderem „Recruiting und Bewerberauswahl“, „Betriebliche Integration“, „Berufliches Lernen“ und „Commitment & Engagement“. Am Ende entstand ein empirisch belegtes Bild davon, was sehr gut läuft und wo Wünsche und Verbesserungspotenziale liegen. „Interessanterweise lagen die Mittelwerte der drei befragten Personengruppen bei allen Qualitätskriterien sehr eng beieinander – es herrscht also eine große Übereinstimmung, was es letztlich einfacher macht, gemeinsam an Verbesserungen zu arbeiten“ bilanziert Heiko Köstring, Geschäftsführer von AUBI-plus die Ergebnisse.

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„Best Place to Learn“, dieses Gütesiegel ist recht neu in der deutschen Zertifizierungslandschaft. Die Verantwortlichen haben es sich zur Aufgabe gemacht, die betriebliche Ausbildung zu bewerten und damit die Ausbildung junger Menschen stetig zu verbessern. Diese wird für Unternehmen immer wichtiger, weil Firmen wie Lenze immer mehr für den eigenen Bedarf ausbilden müssen, damit keine Fachkräftelücke auftritt. 25 freie Plätze gibt es bei Lenze im Durchschnitt jedes Jahr, sagte Personalleiter Ralf Klemme. Sehr gut ausgebildete Mitarbeiter bilden seiner Ansicht nach „den größten Rohstoff, den Deutschland zu bieten hat“. kf

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