Induktions-Gehäusemotoren

Maßnahmen zur Energieeffizienz

sind nicht nur eine Frage des Umweltschutzes, sondern entwickeln sich darüber hinaus auch immer mehr zum Wettbewerbsfaktor. So lohnt sich beispielsweise eine Steigerung der Energieeffizienz auch für Asynchronmotoren mit einer Leistung unter 0,75 kW, die nicht unter die ab 2012 gültige EuP-Richtlinie fallen. Gegenstand der jüngsten Versuchsreihe im Hause Groschopp waren Induktions-Gehäusemotoren der Baureihe IGK, deren Bemessungsleistung im Bereich von 9 W bis 370 W liegt – in 2-poliger oder 4-poliger Ausführung.

Grundsätzliche Maßnahmen, um den Wirkungsgrad zu verbessern, sind sowohl die Verlängerung des aktiven Blechpakets als auch der Austausch des Aluminiumkäfigs gegen einen Kupferkäfig. So kann ein optimaler Wirkungsgrad erreicht werden, der mitunter sogar die Wirkungsgradklasse IE3 übertrifft. Beispielsweise hat der I80-80 2p ursprünglich einen Wirkungsgrad von 71,52 Prozent sowie eine Abgabeleistung von 238,56 W. Bei einer Eisenverlängerung um 20 mm kombiniert mit einem Kupferkäfig steigt der Wirkungsgrad auf 75,71 Prozent und die Abgabeleistung auf 351,16 W. Das entspricht einer Steigerung des ursprünglichen Wirkungsgrades um 4,19 Prozent sowie einer Steigerung der Abgabeleistung um 47,2 Prozent.

Eine weitere Optimierungsmöglichkeit ist das Ausrichten an der IEC-Norm. Sie bestimmt für verschiedene Baugrößen Eisenlänge, Abgabe-leistung und Blechdurchmesser. Ver- glichen wurde der maximale Wirkungsgrad der Asynchronmotoren in ursprünglicher Bauart mit den maximalen Wirkungsgraden der Asynchronmotoren mit Eisenlängen nach dieser Norm sowie mit Kupfer- bzw. Alu-Käfig. Bei einer Eisenlänge von 60 mm erreicht der Induktions-Gehäusemotor seinen maximalen Wirkungsgrad unterhalb der vorgeschriebenen Leistung. Mit einer Eisenlänge von 45 mm und einem Kupferkäfig übertrifft der Motor die nach IEC-Norm vorgeschriebene Leistung bei Erreichen des maximalen Wirkungsgrads.st

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