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Antriebstechnik von Siemens und RockwellVom Hybridsystem zum doppelten Standard

Karl-Heinz Klumpe

Die KHS-Gruppe bietet die Antriebstechnik ihrer Verpackungsanlagen nun durchgängig in zwei verschiedenen Varianten an.

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HochleistungspumpenErhöhte Produktionssicherheit

Im Vergleich zu den thermischen Trenntechniken ist die Wasserstrahlschneidetechnik das einzige Verfahren mit dem Materialien präzise und nahezu gratfrei bearbeitet werden können. Darüber hinaus ist die parallele Bearbeitung mit mehreren Schneidköpfen eine der wichtigsten wirtschaftlichen Aspekte. Soll dies auch noch mit einer möglichst hohen Schnittgeschwindigkeit erfolgen, wird klar, dass diese Anforderungen nur mit einer entsprechend hohen Pumpenleistung erreicht werden kann.

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Antriebstechnik (AT),: Erhöhte Produktionssicherheit

Das Unternehmen KMT Waterjet Systems mit Sitz in Bad Nauheim gehört weltweit zu den führenden Anbietern von Hochleistungspumpen für die Wasserstrahlschneidetechnik und hat allein im vergangenen Jahr über 500 Neuinstallationen realisiert. Der große Vorteil der neuen Hochleistungspumpe Streamline SL-V 200 mit 147 kW ist, dass diese Leistung im Vergleich zu anderen Pumpen auf dem Markt mit nur zwei Druckübersetzern erreicht wird – und das bereits in der Standardausführung. Für den Anwender bedeutet dies nicht nur einen geringeren Platzbedarf, da diese Leistung über eine einzige Pumpe generiert wird, sondern auch deutlich weniger Verschleißteile. Und das reduziert die Betriebskosten. Der erreichte Durchfluss pro Druckübersetzer liegt bei maximal 7,6 l/min, so dass bei voller Auslastung 15,2 l/min gefördert werden können. Diese Pumpe kann bei Bedarf auch mit nur einem Druckübersetzer betrieben werden, beispielsweise wenn der verbleibende Druckübersetzer für Wartungs- und Instandhaltungszwecke abgekoppelt werden soll.

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Geringerer Platzbedarf trotz Redundanz

Wird hingegen im Drei-Schicht-­Betrieb produziert und gleichzeitig ­höchste Verfügbarkeit gefordert, wie zum ­Beispiel im Zuliefererbereich der Automobilindustrie, kann optional ein dritter Druck­übersetzter installiert werden. Dieses redundante Pumpenkonzept hat den Vorteil, dass bei der Wartung eines Druckübersetzers der Ölstrom einfach umgeleitet und der Betrieb trotzdem mit maximaler Leistung von 15,2 l/min aufrechterhalten werden kann – dies ist erheblich kostengünstiger als die Anschaffung einer zweiten Pumpe! Ein weiterer Vorteil, speziell bei der Wartung, ist der Dichtkopf mit den Rückschlagventilen für den Ein- und Austritt des Wassers. Das patentierte metallische Dichtungsprinzip macht nicht nur das übliche Dichtungspaket überflüssig, man benötigt auch ein deutlich geringeres Drehmoment. Positiv hinsichtlich Wirtschaftlichkeit und Flexibilität sind auch der serienmäßig integrierte Softstarter zur Reduktion der Stromspitzen beim Anfahren und die proportionale Druckregelung. Letztere ermöglicht im Vergleich zur üblichen Zweistufenregelung mit festen Werten eine variable Änderung der Schnittgeschwindigkeit auch während des Betriebes. Dr. Peter Stipp stipp@hopp.de

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