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Antriebstechnik von Siemens und RockwellVom Hybridsystem zum doppelten Standard

Karl-Heinz Klumpe

Die KHS-Gruppe bietet die Antriebstechnik ihrer Verpackungsanlagen nun durchgängig in zwei verschiedenen Varianten an.

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FeldbussystemKomfortable Lösung

Die Verdrahtung mit Standardkomponenten, die universelle I/O-Funktionalität und die Plug-and-Play-Inbetriebnahme sind die Eckpfeiler des neuen Lion-Link-Systems von Lumberg. Im Vordergrund steht bei dieser Produktreihe der einfache Plug-and-Play-Umgang mit dem modularen Lion-Link-System. Wer jedoch denkt, dass Einfachheit zu Lasten von Komfort und Features gehen muss, täuscht sich. Das System bietet neben komfortablen Diagnosefeatures auch eine gute Performance. Es besteht aus Buskoppler-Modulen, die die Verbindung zwischen dem übergeordneten Feldbus und den feldbus­unabhängigen I/O-Modulen herstellen. Unterstützt werden Feldbusse wie Profibus, Device-Net, Canopen und zukünftig auch Ethernetprotokolle wie beispielsweise Profinet.

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Antriebstechnik (AT),: Komfortable Lösung

Das Modulspektrum der digitalen I/O-Module wird durch lediglich zwei Varianten, ein Universalmodul und ein reines Eingangsmodul, abgedeckt. Die Kanäle des Universalmoduls können wahlweise als digitale Ein- oder Ausgänge genutzt werden – und das ohne jegliche Konfiguration! Zudem kann im Austauschfall das reine Eingangsmodul durch das Universalmodul ersetzt werden. Auch dies funktioniert ohne Konfiguration, also per Plug and Play. Diese einzigartigen Features finden sich auch schon in den Stand-alone-Feldbusmodulreihen von Lumberg wieder.

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Die Verbindung zwischen Feldbuskoppler und I/O-Modulen erfolgt mittels Standard Can/Devicenet Drop beziehungsweise Thin Cable. An jedem Buskoppler befinden sich zwei Link-Abgänge, an die jeweils bis zu zehn beliebige I/O-Module angeschlossen werden können. Die Gesamtausdehnung jedes Stranges beträgt 25 Meter und der Abstand zwischen den einzelnen I/O-Modulen sollte fünf Meter nicht überschreiten. Die Link-Verdrahtung erfolgt in einer reinen Linientopologie. Das Ende eines jeden Linkstranges muss nicht wie sonst üblich mit einem Abschlusswiderstand versehen werden. Lediglich eine Schutzkappe zur mechanischen Abdichtung des weiterführenden Link-Abganges ist notwendig, um die Schutzart IP 67 zu gewährleisten. Durch die konsequente Zielsetzung Standards einzusetzen und zudem die Typen- und Variantenvielfalt zu minimieren, genießt dieses System zurzeit ein Alleinstellungsmerkmal auf dem Markt.

Aufgrund der Verwendung von Standardkomponenten ist für den Anwender auch die Sicherheit der Beschaffung beziehungsweise Ersatzteilhaltung gegeben. Sämtliche für dieses System notwendigen Steckverbinder und Kabel können überall auf der Welt von diversen Herstellern bezogen werden. Es werden ausschließlich Standard-M12-Steckverbinder für Spannungsversorgung, Feldbus und Link sowie Standard-M8-Steckverbinder für die Ankopplung der Sensoren und Aktoren eingesetzt. Weitere Varianten von I/O-Modulen mit M12-Anschluss für die Sensoren und Aktoren werden kurzfristig folgen. Die Schutzart IP 67 und die kleine und kompakte Bauform sind nur einige der zahlreichen mechanischen Features. Durch die farbliche Kodierung der einzelnen Steckanschlüsse lässt sich auf dem ersten Blick direkt die Funktion (Feldbus, Link, Spannungsversorgung oder I/O) des Steckplatzes erkennen.

Modulare Systeme haben gegenüber Standard-Feldbuslösungen einen entscheidenden Kostenvorteil für den Anwender. Die unterlagerten I/O-Module des Link-Systems sind deutlich preiswerter als vergleichbare Stand-alone-Slavemodule. Zu einer weiteren Kostenreduktion für den Anwender tragen die Nutzung von Standardkomponenten und die Minimierung der Typenvielfalt bei. Ein weiteres wichtiges Komfortmerkmal ist der optimierte Abstand zwischen den einzelnen Steckplätzen. Hierdurch wird die Installation der Steckverbinder besser handhabbar. Aufgrund flexibler Befestigungsmöglichkeiten wie die seitliche Befestigung oder die direkte Befestigungsmöglichkeit auf Alu-Profilschinen kann die Verdrahtung optimal den unterschiedlichsten Vor-Ort-Gegebenheiten angepasst werden. Schock- und Vibrationswerte, die weit über den Anforderungen der IEC 61131-2 liegen, stellen eindrucksvoll die mechanische Robustheit dieses Systems unter Beweis.Thomas Korb, Lumberg/st

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