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Antriebstechnik von Siemens und RockwellVom Hybridsystem zum doppelten Standard

Karl-Heinz Klumpe

Die KHS-Gruppe bietet die Antriebstechnik ihrer Verpackungsanlagen nun durchgängig in zwei verschiedenen Varianten an.

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DruckausgleichelementeLuftdurchlässiger Druckausgleich

Druckausgleichelemente – kurz DAE genannt – werden zum Schutz empfindlicher Elektronikgehäuse benötigt und sind oft starken Belastungen ausgesetzt. Das Widerspiel der Anforderungen stellt die Hersteller vor immer neue Herausforderungen. Entscheidend ist die Luftdurchlässigkeit der Membran bei gleichzeitig absoluter Schmutzdichtigkeit.

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Antriebstechnik (AT),: Luftdurchlässiger Druckausgleich

In der Elektronikbranche etwa müssen die Membranen Luftdruckschwankungen sofort ausgleichen, dabei aber das Eindringen von Wasser, Öl und anderen Stoffen zuverlässig verhindern. Funktionsrelevant ist das zum Beispiel in Steckverbindungen, Drucksensoren oder den zahlreichen kleinen Elektromotoren. In der Medizintechnik kann eine perfekte Membran sogar lebenswichtig sein. Schreiner Protech entwickelt deshalb DAE-Membranen für unterschiedliche Einsatzgebiete. Neben der klassischen Selbstklebe-Membran bringt das Unternehmen jetzt eine strapazierfähige Neuentwicklung auf den Markt, die sich besonders gut zum Verschweißen eignet: die PTFE-Membran aus Poly-Tetra-Fluor-Ethylen.

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Druckausgleichelemente aus PTFE bieten gegenüber den selbstklebenden Standard-DAE gleich mehrere Vorteile: Die Membranen lassen sich dank ihres Materials durch Ultraschall- oder thermische Kontakt-Verfahren direkt an den Bestimmungsort schweißen. Das verbessert die chemische und thermische Beständigkeit der Membran im Vergleich zum klassischen Verkleben ganz entscheidend. Möglich ist die hochfeste Schweißverbindung erst durch den Einsatz des speziell entwickelten Poly-Tetra-Fluor-Ethylens. Eine Innovation, die den Einsatz von DAE in Elektronikgehäusen für Hersteller und Nutzer deutlich beständiger macht. Weitere Vorteile der DAEs von Schreiner Protech sind variable Formate, eine einfache Montage und dadurch niedrigere Kosten. Die Membranen lassen sich wahlweise manuell oder vollautomatisch von der Rolle verarbeiten.

Das neue Produkt erfüllt die IP-Schutzarten IP66 und IP67 und entspricht damit allen Anforderungen der DIN 40050. Was das für die Leistungsfähigkeit der PTFE-Membran bedeutet, verraten die technischen Daten. Die Luftdurchlässigkeit des Produkts ist größer als 6 l/h pro cm2. Wasser kann erst bei Werten über 0,6 bar eindringen, der Oleophobiegrad beträgt hohe 7 bis 8 und der Temperaturtoleranzbereich reicht von -40 °C bis +160 °C. Diese PTFE-Mem­bran weist damit Leistungsmerkmale auf, die weit über das übliche Maß der Anforderungen hinausgehen. ms

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