Drehgeber

Neue Konzepte funktional sicherer Drehgeber

Safety-Konzepte, Sicherheitsintegrität, Maschinenrichtlinie – immer intensiver müssen sich Hersteller von Maschinen- und Anlagen einerseits und die Zulieferer der Systemkomponenten andererseits mit Begriffen und Inhalten rund um die Maschinensicherheit auseinandersetzen. Sensoren wie sichere Drehgeber, die quasi als Sinnesorgane der übergeordneten Steuerungen ganz am Anfang der Informationsverarbeitungskette stehen, übernehmen hierbei eine wichtige Funktion. Gerade die Antriebstechnik profitiert von der Leistungsfähigkeit und gleichzeitig Einfachheit der Baureihe RVS58S von Pepperl+Fuchs.

Da die Architektur sowohl der Gesamtanlage als auch der Komponenten einen wesentlichen Anteil an den Kosten bestimmt, lassen sich durch clevere Ideen die Kosten senken und gleichzeitig die Effizienz der sensorseitigen Systemsicherheit erhöhen. Zweikanalig wirkende Mechanismen ohne komplett doppelte Ausführung von Funktionseinheiten ist hierbei eine wirksame Methode. Allerdings müssen selbst Systeme mit zwei Drehgebern oder einem Doppelgeber nicht zwangsläufig nach dem neuen Normenstandard klassifiziert sein. Um für einen Sensor eine hohe Sicherheitsbewertung zu erhalten, muss sichergestellt sein, dass der Anteil der ungefährlichen Ausfälle, sowie der Grad der Eigendiagnose entsprechend Mindestanforderungen gerecht wird. Eigendiagnose bedeutet, dass das Gerät in der Lage ist, eigene Fehlfunktionen zu detektieren und sicher zu kommunizieren. Maschinen bzw. Steuerungen sind so in der Lage sofort eine definierte Sicherheitsfunktion auszuführen, bevor Folgefehler zu Gefahren für Mensch und Anlage führen. Um den Maschinenherstellern einen zügigen Übergang zu den Sicherheitsanforderungen der neuen Normen zu erleichtern, ist eine einfache Integration der Komponenten auch in vorhandene Maschinenkonstruktionen notwendig. Die Baureihe RVS58S nutzt auch vorhandene Kommunikationswege und erleichtert damit diese Forderung.

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Das neue Safety-Konzept bietet sowohl technische Neuerungen in der Architektur als auch eine einfache Schnittstelle für den Anwender, die ohne zusätzliche Leitungen, Interface-Karten und Sicherheitsmodule auskommt. Die Sensoren sind mechanisch kompatibel zu Standard-Komponenten und nutzen vorhandene Kommunikationswege. st

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