Batterie-Backupsystem

Mehr Sicherheit für Servo-Anwendungen

Ein modernes Batterie-Backupsystem hält Maschinen- und Anlagenprozesse auch bei einem Netzausfall sicher aufrecht. Bei einer Versorgungsstörung schaltet das Power-Management-Modul (PMM) automatisch auf Batteriebetrieb und ermöglicht das sichere und kontrollierte Herunterfahren, oder auch eine komplette Netzausfallüberbrückung für alle geregelten Antriebe bis nominal 25 kW. Die leistungsstarken Lithiumionenzellen des Power-Backup-Systems (PBS) speisen in diesem Fall den Zwischenkreis jedes beliebigen Antriebsreglers mit der notwendigen Energie. Die Einzelmodule stellen standardmäßig 3 Ah bei 36 V zur Verfügung und erreichen in Reihe geschaltet Spannungen von 144 bis 288 Volt DC. Mit einer patentierten Boosterschaltung kann das Spannungsniveau bis zu 560 Volt angehoben werden und entspricht somit der üblichen Zwischenkreisspannung. Im Vergleich zu herkömmlichen Bleibatterien behält das moderne Backup-System durch sein besseres Temperaturverhalten einen kühlen Kopf, erreicht eine längere Lebensdauer und benötigt nur 40 Prozent des Platzes. Diese Vorteile haben dazu geführt, dass diese Systeme vielfach in Windkraftanlagen zum Einsatz kommen. Dort drehen sie beispielsweise bei einem Netzausfall die Rotorblätter durch Positionierantriebe aus dem Wind und bringen so die Anlagen sicher zum Stillstand. Im allgemeinen Maschinenbau können die Komponenten prinzipiell auf jeden Zwischenkreis einer herkömmlichen Servoapplikationen aufgeschaltet werden und dadurch auch im Nachhinein optional eine USV-Funktion für jede geregelte Achse bieten. In diesem Fall setzt das Unternehmen ein spezielles Versorgungsmodul ein, das die gesamte Leistungsversorgung, das Lademanagement der Backup-Batterien und die Erzeugung der gepufferten 24-V-Steuerspannung übernimmt. Die Systeme kommunizieren über CAN und PROFIBUS mit übergeordneten Steuerungen und sind voll online- und diagnosefähig. st

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