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Antriebstechnik von Siemens und RockwellVom Hybridsystem zum doppelten Standard

Karl-Heinz Klumpe

Die KHS-Gruppe bietet die Antriebstechnik ihrer Verpackungsanlagen nun durchgängig in zwei verschiedenen Varianten an.

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AntriebslösungenMehr CO2 Fresser

Als Grünes Gold werden sie bezeichnet und als wichtigste nachwachsende Ressource: Mikroalgen. Vattenfall hat bereits vor einigen Jahren begonnen, Algen als „CO2-Fresser“ zu testen. Nach erfolgreichen Versuchen hat das schwedische Unternehmen nun konsequent den nächsten Schritt gesetzt und gemeinsam mit dem österreichischen Unternehmen Ecoduna, die industrielle Umsetzung mit Hilfe eines Photo-Bioreaktors, eine Anlage zur Züchtung der Mikroalgen, gestartet. Für die komplette Planung der Steuerungs- und Antriebstechnik sowie die für deren Umsetzung (Schaltschrankbau, Verkabelung, Programmierung und Inbetriebnahme vor Ort), wurde Spörk Antriebssysteme ins Boot geholt.

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Antriebslösungen: Mehr CO2 Fresser

Die neue Anlage in Senftenberg ist mit rund 50.000 Litern an photoaktivem Volumen die zweitgrößte geschlossene Algenzuchtanlage weltweit. Es wurden zwölf Reaktortürme mit einer Höhe von sechs Meter installiert, die mit elektrischen Antrieben gedreht werden können. Die Reaktortürme sind mit einer Algenlösung befüllt und mit Reaktorplatten ausgestattet.

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Die antriebstechnische Herausforderung bei der Umsetzung dieses Projektes lag darin, daß die Reaktortürme dem Sonnenverlauf nachgeführt werden mußten, damit die Reaktorplatten jederzeit parallel zur Sonneneinstrahlung stehen, um ein erfolgreiches Wachstum der Algen zu gewährleisten. Die maximale Abweichung der Türme zum Sonnenstand durfte nicht mehr als ungefähr vier Grad betragen. Darüber hinaus wurden bei jedem Turm Sensoren eingebaut, die den pH-Wert, den CO2-Wert, den Salzgehalt sowie die Temperatur der Algenlösung messen. Anhand der gemessen Werte werden der Algenlösung Sauerstoff, Wasser beziehungsweise CO2 automatisch zugeführt.

Durch das kontinuierliche System sowie die Nutzung der gesamten eingestrahlten Sonnenenergie ist es erstmals möglich, Kraftwerksabgase in großen Mengen in wertvolle Biomasse umzuwandeln. Die Mikroalgen können als grüner Treibstoff, Bio-Plastik und Tierfutter verwendet werden. ee

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