Honorary Award

Schaeffler FAG Stiftung zeichnet IPEK aus

Den mit 25.000 Euro dotierten Honorary Award der Schaeffler FAG Stiftung haben Georg F. W. Schaeffler, Aufsichtsratsvorsitzender der Schaeffler AG, sowie Klaus Widmaier, Vorsitzender des Stiftungsvorstands der Schaeffler FAG Stiftung, an das Institut für Produktentwicklung (IPEK) am Karlsruher Institut für Technologie vergeben. Der höchstdotierte Preis der Stiftung wurde zum zweiten Mal nach 2013 für eine innovative, technische Gesamtleistung verliehen.

Honorary Award der Schaeffler FAG Stiftung überreicht: (von links) Klaus Widmaier, Vorsitzender des Stiftungsvorstands der Schaeffler FAG Stiftung, Steffen Heldmaier, M.Sc., Forschungsgruppe CAE/Optimierung IPEK, Dr. Stefan Spindler, Vorstand Industrie Schaeffler Gruppe, Dipl.-Ing Monika Jans (IPEK), Prof. Dr.-Ing. Dr.h.c. Albert Albers, Leiter des Instituts für Produktentwicklung (IPEK), Georg F.W. Schaeffler, Gesellschafter und Aufsichtsratsvorsitzender der Schaeffler AG.

Professor Dr.-Ing. Dr.h.c. Albert Albers, der Leiter des Instituts, nahm den Preis stellvertretend für alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter entgegen.

In seiner Laudatio hob Georg F. W. Schaeffler hervor, dass Schaeffler und das IPEK bereits seit mehreren Jahren eine fruchtbare, strategische Partnerschaft pflegen und gemeinsam an Forschungs- und Entwicklungsprojekten arbeiten: "Unter den gleichermaßen preiswürdigen Finalisten hat sich dieses Jahr das IPEK durchgesetzt. Die Ehrung des IPEK mit dem ‚Honorary Award' der Schaeffler FAG Stiftung würdigt die herausragenden technischen Leistungen des Instituts sowie seine Kompetenzen in Wissenschaft, Forschung und Lehre. Ich gratuliere - auch im Namen der Schaeffler FAG Stiftung, meiner Mutter Frau Schaeffler-Thumann, und der Schaeffler AG - allen Mitarbeitern des IPEK, seiner Institutsleitung Herrn Professor Albert Albers, Herrn Professor Sven Matthiesen und Herrn Dipl.-Ing. Sascha Ott sowie dem gesamten KIT sehr herzlich."

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Projekte: Mobilität für Morgen

Die Basis für die Zusammenarbeit zwischen Schaeffler und dem KIT bildet das 2013 gegründete "SHARE am KIT" (Schaeffler Hub for Automotive Research in E-Mobility). Es hat sich zu einer Erfolgsgeschichte entwickelt und gemeinsam mit dem IPEK bereits vielversprechende Projekte auf den Weg gebracht. Beispielsweise haben sich Masterstudenten von Prof. Dr.-Ing. Albers in der integrierten Produktentwicklung mit dem Thema Mobilität im Alter beschäftigt und sieben innovative Prototypen entwickelt.

In weiteren Projekten arbeiten das SHARE am KIT und das IPEK an neuen, optimierten Strukturen für Hybrid-Antriebssysteme zukünftiger Fahrzeuggenerationen und an innovativen Design-Lösungen für Batteriesysteme. Auf dem Gebiet der Kupplungssysteme und der Tribologie gibt es eine langjährige Zusammenarbeit zwischen Schaeffler und dem IPEK, die auch für zukünftige Mobilitätslösungen entscheidende Beiträge liefert. In allen gemeinsamen Projekten werden aus Forschungserkenntnissen innovative technische Produktlösungen abgeleitet.

Georg F. W. Schaeffler (rechts) bedankt sich bei Professor Dr.-Ing. Dr.h.c. Albert Albers für die gute Zusammenarbeit.

Professor Dr.-Ing. Dr.h.c. Albers bedankte sich im Namen des ganzen IPEK-Teams für die Verleihung des Honorary Award der Schaeffler FAG Stiftung. "Damit werden 20 Jahre sehr erfolgreiche Forschung auf dem Gebiet der Produktentwicklung und der Antriebssystemtechnik gewürdigt, bei der es sehr oft auch eine enge Zusammenarbeit mit dem Hause Schaeffler gegeben hat und in der Zukunft geben wird. Wir sind auch in Zukunft Ihr Partner, um durch Innovationen die enormen Herausforderungen durch den allseitigen Wandel in unserer Gesellschaft und den Märkten zu bestehen".

Awards und Förderung der Stiftung

Klaus Widmaier nutzte die Gelegenheit und ermunterte die Dozenten und Studenten, sich auch künftig um einen Award der Schaeffler FAG Stiftung zu bemühen: "Die Stiftung fördert die Wissenschaft, Forschung und Lehre auf naturwissenschaftlich-technischem Gebiet an Hochschulen und Universitäten. Im Fokus der Lagerungstechnik suchen und fördern wir Master- und Promotionsarbeiten, die zu unseren Technologien passen und die dem Stiftungszweck dienen. Die Stiftung ist Motor für Wissen, Wissenstransfer und die Entwicklung von Potenzialen. Sie ist ein Ausdruck von unternehmerischer und gesellschaftlicher Verantwortung."

Mit ihren drei Förderlinien, dem Honorary Award, dem Innovation Award sowie der schulischen Förderung hat die Stiftung in den über 30 Jahren ihrer Tätigkeit mit der heutigen Preisverleihung mehr als eine Million Euro (1.035.000 Euro) an Fördergeldern ausgeschüttet. kf

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