Additive Fertigung

Die Technologie hinter Iron Man 2

3D-Druck

Aus dem Drucker auf die Hand: Leichter und flexibler als herkömmlich hergestellte Filmrequisiten ist der neue Handschuh des Superhelden in Iron Man 2. (Bild: Objet)

Dank Rapid Prototyping waren für Robert Downey Jr. die Dreharbeiten für Iron Man 2 viel bequemer. Waren seine Hände bei den Dreharbeiten zum ersten Iron Man noch in extrem engen Handschuhe gequetscht, die zu seinem Superhelden-Anzug gehören, konnte er seine Hände diesmal in flexiblen Handschuhen von der Stärke eines Zehncentstückes gut bewegen. Die Filmgesellschaft Legacy Effects hatte seine Hände dazu gescannt und die Handschuhe auf einem Objet 3D-Printer gefertigt. Auch der Ganzkörperpanzer seines Erzfeindes Whiplash wurde ‚anziehfertig gedruckt‘ und anschließend nur noch lackiert. Bei der Entwicklung standen Haltbarkeit und der Tragekomfort für die Schauspieler im Mittelpunkt. Laut Jason Lopes, Systemingenieur bei Legacy Effects, gehört der 3D-Druck noch nicht zum alltäglichen Handwerkszeug in der Filmproduktion. Aber er wird sich vermutlich durchsetzen, vor allem, weil Live-Action-Filme ihr Comeback feiern. Lopes sagt, „im Bereich der Computeranimation braucht man nur einen Computer. Echte Stunt-Arbeit hingegen erfordert endlose, identische und oftmals speziell angepasste Requisiten.“ -mc-

Objet Geometries GmbH, Rheinmünster Tel. 07229/7772-0, www.objet.de

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