Additive Fertigung

3D-Druck für McLaren Racing

McLaren Racing und Stratasys freuen sich, eine neue Partnerschaft über vier Jahre bekanntzugeben, in deren Rahmen Stratasys McLaren Racing als offizieller Lieferant von 3D-Drucklösungen des McLaren-Honda Formel-1-Teams eine Reihe von 3D-Druck- und Additiven Fertigungslösungen bereitstellen wird.

Jonathan Neale, COO der McLaren Technology Group, (links) und Ilan Levin, CEO von Stratasys, (rechts)

Stratasys wird eng mit dem Formel-1-Rennstall zusammenarbeiten, der seine Rapid Manufacturing-Kapazitäten im McLaren Technology Center im britischen Woking ausbauen möchte.Im Rahmen dieser Vereinbarung beliefert Stratasys McLaren Racing mit seinen neuesten 3D-Drucklösungen unter Verwendung von FDM- und PolyJet-Technologie sowie modernsten Materialien für visuelles und funktionales Prototyping, Produktionswerkzeugen wie Verbundmaterialwerkzeuge und maßgeschneiderten Produktionsteilen. Dadurch wird nicht nur die Lieferung beschleunigt, sondern auch die Leistung und Produktivität bei Design und Fertigung erhöht.

Ilan Levin, CEO von Stratasys, äußerte sich folgendermaßen:„Wir freuen uns sehr über die Zusammenarbeit mit einem so umtriebigen, visionären und ambitionierten Partner. McLaren Racing wird von unserer fast 30 Jahre umfassenden Erfahrung im 3D-Druck und der Additiven Fertigung profitieren, um sich an der Spitze der technischen Entwicklung im Motorsport zu behaupten. Stratasys wiederum gewinnt durch die Arbeit mit Ultra-Hochleistungsanwendungen im Automobilbereich wertvolles Feedback und Erkenntnisse, die wir bei unseren herkömmlichen Kunden aus den Bereichen Automobil und Luft-/Raumfahrt einsetzen können. Gleichermaßen profitiert McLaren Racing von der herausragenden Produktivität, der technischen Präzision und dem breiten Materialspektrum, die unsere 3D-Drucklösungen ausmachen.“

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Andy Middleton, President von Stratasys EMEA, meinte dazu: „Die nötige Schnelligkeit und die technische Präzision, um in der Formel 1 an der Spitze zu stehen, passen perfekt zu Stratasys. Die Unternehmen zeichnen sich beide durch eine große Leidenschaft und den Willen aus, die Technologie voll auszureizen. Das kommt uns bei dem Vorhaben, die Grenzen des 3D-Drucks für die Formel 1 neu zu definieren, sehr entgegen. Wir freuen uns darauf, mit McLaren eine besonders enge Arbeitsbeziehung aufzubauen, insbesondere zwischen den jeweiligen Anwendungs- und Ingenieurteams.“

Eric Boullier, Renndirektor von McLaren Racing: „Für jeden temporeichen, dynamischen Rennstall ist die Fähigkeit, neue Bauteile in kürzester Zeit als Modell zu erstellen, zu konstruieren und zu bewerten, von unschätzbarem Wert. Doch unsere neue Partnerschaft mit Stratasys wird nicht nur unsere Produktivität in dem Bereich verbessern, sondern uns gleichzeitig die Möglichkeit geben, die brandneuen Innovationen und Lösungen von Stratasys im 3D-Druck zu erkunden und anzuwenden. Es ist kein Geheimnis mehr, dass Rapid Prototyping und Additive Fertigung sowie die Fähigkeit, die Markteinführung drastisch zu beschleunigen, im Rennsport immer wichtiger werden. Wir gehen davon aus, dass unser neues Bündnis mit Stratasys uns diesbezüglich gute Dienste leisten wird.“

John Cooper, Commercial and Finance Director bei McLaren Racing, erklärte: „Unsere Beziehung zum Stratasys-Team ist schon jetzt äußerst eng und fruchtbar, und ich persönlich freue mich sehr darauf, diese Beziehung in Zukunft noch zu vertiefen. Das Know-how von Stratasys in den Bereichen Rapid Tooling und Manufacturing ist einfach unübertroffen, und wir sind fest davon überzeugt, dass sich diese Partnerschaft für beide als äußerst wertvoll erweisen wird.“

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