Additive Fertigung

Materialise unterstützt Industrieunternehmen in Südkorea

Die Regierung von Ulsan Metropolitan City, Südkoreas Industriezentrum, wird mit Materialise zusammenarbeiten, um mit additiver Fertigung das Wachstum der lokalen Hersteller zu fördern. Im Rahmen der Vereinbarung wird sich der Anbieter von 3D-Druck-Software und -Dienstleistungen in Co-Creation-Projekten mit ansässigen Industriebetrieben einbringen, um Möglichkeiten zur Optimierung von Herstellungsprozessen zu identifizieren.

Südkoreas siebtgrößte Metropole, ist mit dem weltweit größten Automobilmontagewerk, der weltweit größten Werft, der weltweit drittgrößten Ölraffinerie und vielen weiteren Industrieanlagen das Herzstück der südkoreanischen Industriewirtschaft. Um die Wettbewerbsposition der Region zu stärken, legte die Regierung von Ulsan Metropolitan City einen Wachstumsplan vor, der sich auf die Zusammenführung von Digital- und Fertigungtechnologien konzentriert. Ziel ist es, Produktionsprozesse und Fabriken intelligenter zu gestalten und besser zu vernetzen.

"Additive Manufacturing ist eine Transformationstechnologie, die das Potenzial hat, den Herstellungsprozess grundlegend zu verändern", sagt Johan Pauwels, Executive Vice President bei Materialise. "Mit erheblichen Verbesserungen bei Geschwindigkeit, Qualität und Materialien positioniert sich Additive Manufacturing schnell als ergänzende oder alternative Fertigungstechnologie bei der Lösung spezifischer Produktionsaufgaben. Durch Gewichts-, Leistungs- und Kostenvorteile ermöglicht es grundlegende Designoptimierungen und funktionale Verbesserungen – zum Beispiel leichtere Konstruktionen, die mit herkömmlichen Fertigungstechnologien nicht herzustellen sind."

Anzeige

Teil der Vereinbarung ist es, die Hersteller in Ulsan Metropolitan City dabei zu unterstützen, Anwendungen zu entwickeln, die durch signifikante Optimierungen der Produktionssprozesse zum Geschäftswachstum beitragen. Dazu werden intensive Co-Creation-Projekte durchgeführt, bei denen Materialise sein 3D-Druck-Knowhow mit dem Branchen- und Produktwissen und der Fertigungserfahrung des jeweiligen Herstellers zusammenbringt. Während des Projekts werden beide Unternehmen nach Elementen im Produktionsprozess suchen, die von den Optimierungsmöglichkeiten hinsichtlich der Konstruktion und von der Fertigungsflexibilität der additiven Fertigung profitieren können. Die Ergebnisse der Co-Creation-Projekte werden auf dem Ulsan 3D Printing Tech Festa vom 13. bis 15. September 2018 vorgestellt. Sie dienen als Vorlage für andere Hersteller, um Additive Manufacturing als ergänzende Fertigungstechnologie einzusetzen. kp

Anzeige

Das könnte Sie auch interessieren

Anzeige
Anzeige

Automationslösungen von item

Erweitern Sie Ihr Wissen innerhalb der Automation und erfahren Sie alles rund um Motoren, Getriebe und Steuerungen im Leitfaden von item Industrietechnik.

mehr...
Anzeige

3D-Druck in Farbe

Jetzt auch in Farbe

Weiterentwickelte Technologien erschließen immer neue Möglichkeiten im 3D-Druck. Dies gilt für die produzierten Mengen, aber auch die Eigenschaften der Erzeugnisse. Mittlerweile lassen sich bereits fünf-stellige Stückzahlen wirtschaftlich...

mehr...
Anzeige

Highlight der Woche

Interessenten können ab sofort auf der Homepage der ACE Stoßdämpfer GmbH die für Ihre Anwendung maßgeschneiderte Gasfeder berechnen und auslegen. Unter ‚Berechnungen' ist das Gasfeder-Berechnungstool auf der Website ace-ace.de zu finden.

Zum Highlight der Woche...
Anzeige
Anzeige

Highlight der Woche

MES macht Schluss mit Stillstand
Die MES-Software von PROXIA unterstützt die Kieselmann GmbH bei der Herstellung von umfangreichen Leitungs- und Ventilsystemen, den Überblick über eine äußerst komplexe Produktion zu behalten. Das MES ermöglicht, die Fertigung wirtschaftlich zu planen und zu organisieren sowie mit sicheren Kennzahlen Effizienzpotentiale aufzudecken und zu nutzen.
Bericht lesen

Zum Highlight der Woche...