Laser-Sintern

Schicht für Schicht

entstehen Kunststoffkomponenten auf den Laser-Sinter-Systemen von EOS innerhalb weniger Stunden - vollautomatisch und ohne Werkzeuge. Der Hersteller zeigt seine E-Manufacturing-Lösungen für Kunststoffprodukte auf der Messe K 2007 in Düsseldorf.

Dort werden zwei unterschiedliche Lösungsansätze für die Herstellung von Serienkunststoffprodukten zu sehen sein: die bereits beschriebene Produktlinie Eosint P und das DMLS-Verfahren, welches Serienwerkzeuge aus verschiedenen Metallwerkstoffen fertigt.

Den Besucher erwarten auf dem Stand eine laufende Formiga P 100. Die Anlage zum Laser-Sintern produziert Kunststoffprodukte aus verschiedenen Polyamid- und Polystyrolwerkstoffen direkt aus CAD Daten. Die maximale Größe der Komponenten beträgt 200 mm x 250 mm x 330 mm. Die Technologie eignet sich, wenn es um die flexible und werkzeuglose Herstellung von kleinen, komplexen Serien geht. Für größere Komponenten bietet EOS zwei weitere Anlagen an, die Eosint P 390 mit einem Bauvolumen von 340 mm x 340 mm x 620 mm sowie die Eosint P 730 mit einem Bauvolumen von 700 mm x 380 mm x 580 mm.

Daneben zeigt der Hersteller unter anderem Anwendungen aus der Automobilbranche und der Luft- und Raumfahrt. Im Materialbereich präsentiert er zudem einen neuen flexiblen sowie einen neuen schlagzähen Polyamidwerkstoff. Neu sind auch verschiedene Werkstoffe in schwarzer und grauer Farbe. Die Materialien werden bereits vor dem Laser-Sinter-Prozess eingefärbt. sg

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