Coronavirus / Covid 19

Andreas Mühlbauer,

Stratasys stellt 3D-Druck-Ressourcen für Personenschutz zur Verfügung

Stratasys hat eine weltweite Mobilisierung der 3D-Druckressourcen und des Fachwissens des Unternehmens angekündigt, um auf die COVID-19-Pandemie zu reagieren.

Stratasys stellt 5.000 3D-gedruckte Gesichtsschutz-Visiere kostenlos bereit. © Stratasys

Dazu gehören Stratasys, GrabCAD, Stratasys Direct Manufacturing und das gesamte Partnernetzwerk, die Druckkapazitäten in allen Regionen spenden. Der anfängliche Schwerpunkt liegt auf der Bereitstellung von Tausenden von Einweg-Gesichtsschutz-Visieren für medizinisches Personal.

In den USA hat sich Stratasys das Ziel gesetzt, bis Freitag, den 27. März, 5.000 Gesichtsschutz-Visiere kostenlos bereitzustellen. Dies umfasst sowohl einen 3D-gedruckten Kunststoffrahmen als auch einen durchsichtigen Kunststoffschutz, der das gesamte Gesicht bedeckt. Das Unternehmen will auf eine noch schnellere Produktionsrate skalieren. Jeder 3D-Druck-Shop kann ein Online-Formular ausfüllen, um ebenfalls teilzunehmen.

„Wir sind dankbar für die Möglichkeit zu helfen. Wir sehen die additive Fertigung als wesentlichen Bestandteil der Reaktion auf die globale COVID-19-Epidemie “, sagt Yoav Zeif, CEO bei Stratasys. „Die Stärken des 3D-Drucks – überall zugänglich sein, die Möglichkeit praktisch alles zu drucken, Anpassungen im Handumdrehen zu vollziehen – ermöglichen es, den Mangel sowie Engpässe an Teilen zu beheben, die mit Visieren, Masken und Beatmungsgeräten zusammenhängen.“

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Stratasys verfügt über zahlreiche professionelle 3D-Drucker, die für die Herstellung von Visieren in großem Maßstab eingesetzt werden können. Zahlreiche andere große Hersteller und Bildungseinrichtungen mit 3D-Druckern haben ihre Kapazitäten ebenfalls zur Verfügung gestellt.

Stratasys hat eine Webseite eingerichtet, auf der Unternehmen 3D-gedruckte Produkte oder 3D-Drucker und -Material für medizinische oder sicherheitsrelevante Zwecke anfordern oder auch 3D-Druck-Kapazitäten anbieten können: www.stratasys.com/covid-19.

Das Unternehmen plant außerdem, eine Initiative, die von den Anästhesisten des Massachusetts General Hospital geleitet wird und sich CoVent-19 Challenge nennt, zu unterstützen. Diese sieht vor, Ingenieure und Designer zu bitten, bei der Entwicklung eines neuen, schnell einsetzbaren Beatmungsgeräts und anderer innovativer Lösungen mitzuwirken.

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