Metav 2016

Bundesverband Modell- und Formenbau zeigt Flagge

Der Bundesverband Modell- und Formenbau (BVMF) präsentiert sich auf der Metav 2016, Internationale Messe für Technologien in der Metallbearbeitung. Für seine rund 260 Mitgliedsunternehmen und 30 Netzwerkpartner will der BVMF in der neuen Moulding Area einen Branchentreff organisieren und als kompetente Anlaufstelle für interessierte Fachbesucher zur Verfügung stehen.

Der Werkzeug und Formenbau bietet neue und erweiterte Lösungen, um komplexe Geometrien in Kunststoff, Metall oder Glas zu realisieren. Bild: VDW

„Nachdem die Messelandschaft für den Werkzeug-, Modell- und Formenbau stark in Bewegung geraten ist, wollen wir alle Optionen nutzen, um gemeinsam mit unseren Mitgliedern und Netzwerkpartnern die Messepräsenz in der Branche ausbauen“, sagt Dipl.-Ing. Ulrich Hermann, Präsident des Bundesverbands, der seinen Sitz in Dortmund hat. „Wir werden in der Moulding Area der Metav 2016 Flagge zeigen“,  bekräftigt Hermann, im Hauptberuf Geschäftsführer der Firma Modellbau Hermann in Siegen, die Pläne des Verbands.

Präsident des Bundesverband Modell- und Formenbauer Ulrich Hermann.

Der Modell- und Formenbau begleitet die gesamte Prozesskette von der Produktidee bis zur Serienfertigung. In der Regel erhält der Modell- und Formenbauer einen 3D-Datensatz des zu fertigenden Endprodukts. Aus ihm erstellt er je nach Anforderung einen ersten Prototypen, eine Modelleinrichtung oder ein Anschauungsmodell. Dabei kommen unterschiedliche Materialien wie Metall, Kunststoff, Holz, Keramik und Verbundstoffe zum Einsatz, die mit modernster CNC-Frästechnik bearbeitet werden. Zunehmend finden auch additive Produktionsverfahren Anwendung. Im nächsten Schritt werden Formen und Werkzeuge für die Kleinserien erstellt, der Übergang zum Werkzeugbau für die Serienproduktion ist fließend. Werkzeuge, die später viele 100 000 Teile produzieren sollen, müssen äußerst präzise arbeiten. Um die Maßhaltigkeit der Serienprodukte zu garantieren, liefern Modell- und Formenbauer auf Wunsch die passenden Prüflehren gleich mit.

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„Mit diesem Profil hat der Modell- und Formenbau viele Schnittstellen zum Kernbereich der Metav und zu den anderen Areas“, erläutert
Ulrich Hermann. „Wir arbeiten eng zusammen mit den Industriedesignern, fertigen unsere Modelle mit CNC-Frästechnik oder additiven Herstellverfahren und müssen uns intensiv in der Mess- und Prüftechnik auskennen, um die Qualität der Endprodukte zu sichern.“

„Deshalb freuen wir uns umso mehr, den Bundesverband Modell- und Formenbau als Partner für die METAV, speziell für unsere Moulding Area, gewonnen zu haben“, sagt Dr. Wilfried Schäfer, Geschäftsführer beim METAV-Veranstalter VDW (Verein Deutscher Werkzeugmaschinen-fabriken), Frankfurt am Main. „Damit hat sich für den Fachbesucher auch die letzte Lücke bei der Abbildung der gesamten Prozesskette vom Design, Modellbau, CAD, Software und Simulation über die verschiedenen Fertigungsverfahren bis hin zu Mess- und Prüftechnik auf der METAV geschlossen“, so Schäfer weiter.

Wichtig für den Modell- und Formenbau ist zudem die Nachwuchsgewinnung. „Dafür bietet unsere Teilnahme an der Metav 2016 ebenfalls Synergien“, sagt Hermann. Der Verband kooperiert mit der VDW-Nachwuchsstiftung und wird auf dem Jugendsonderstand in Halle 17 den Beruf des Technischen Modellbauers präsentieren.

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