Additive Fertigung

Andreas Mühlbauer,

Neuer Bugatti: Titan-Auspuffblenden aus dem 3D-Drucker

Apworks, Anbieter von 3D-Druckdienstleistungen und -Produkten stattet den neuen Bugatti Chiron Pur Sport mit einer extrem leichten und hochtemperaturbeständigen Auspuffblende aus.

Das neue Heckdesign des Bugatti Chiron Pur Sport ist mit einer 3D-gedruckten Titan-Auspuffblende ausgestattet. © Bugatti

Sie besteht aus Titan und wird mittels additiver Fertigung von Apworks hergestellt. Diese Herstellungsmethode ermöglicht ein Bauteil mit extrem dünnen Wänden und hilft somit, Gewicht zu sparen. Die additive Fertigung ist hierfür die am besten geeignete Fertigungsmethode, da sie ein hohes Maß an Designfreiheit ermöglicht, welches keine andere Fertigungsmethode erreicht.

Die Auspuffblende ist Teil des außergewöhnlichen Heckdesigns des Chiron Pur Sport. Eine neu abgestimmte Aerodynamik sorgt für mehr Abtrieb, weniger Gewicht und mehr Agilität. „Bei einer Reduzierung des Gewichtes um 50 kg, gleichzeitiger Erhöhung des Abtriebs und einem kompromisslos-sportlich abgestimmten Fahrwerk bietet der Wagen eine unglaubliche Bodenhaftung, sensationelle Beschleunigungswerte und ein äußerst präzises Handling. Es ist der bisher kompromissloseste und zugleich agilste Bugatti der Neuzeit“, sagt Stephan Winkelmann, Präsident von Bugatti.

Die extrem leichte und hoch Temperatur feste Auspuffblende, hergestellt von Apworks. © Bugatti

Geringes Gewicht und neue Aerodynamik

Das geringe Gewicht der Blende trägt zur neu abgestimmten Aerodynamik des Hypersportwagens bei, der für das Fahren auf extrem kurvigen Strecken ausgelegt ist. „Beim Chiron Pur Sport war uns die Agilität besonders wichtig. Wir erzielen mehr Abtrieb an der Hinterachse, der große Frontsplitter, die Lufteinlässe, die Radhausentlüftung mit optimierten Luftauslässen sowie eine reduzierte Standhöhe balancieren dies sauber aus“, sagt Frank Heyl, Head of Exterior Design und stellvertretender Chefdesigner bei Bugatti.

Anzeige

Die Auspuffblende ist aufgrund der Herstellung aus Titan zusätzlich hochtemperaturbeständig, da das Material hohe Festigkeit und gute Hitzebeständigkeit kombiniert. Dies ist ein Beispiel für ein optimiertes Hochleistungsbauteil, das durch additive Fertigung ermöglicht wird und zugleich höchste Qualitätsstandards und die Anforderungen der Straßenzulassung erfüllt. "Wir sind stolz darauf, Teil dieses beeindruckenden neuen Sportwagens von Bugatti zu sein. Es ist das erste 3D-gedruckte metallische Sichtbauteil, das die Straßenzulassung erhält. Diese  Auspuffblende konnten wir nur realisieren, indem wir die additive Fertigungstechnologie an ihre Grenzen gebracht haben. Minimalste Wandstärken von unter 0,5 mm ermöglichen das extrem leichte Design." sagt Joachim Zettler, Geschäftsführer von Apworks.

Anzeige

Das könnte Sie auch interessieren

Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige