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Audi testet Virtual Reality Holodeck

Preisverleihung 3D-DruckProtolabs gewinnt Creative 3D Printing Award

Preisverleihung 3D-Druck: Protolabs gewinnt Creative 3D Printing Award

Protolabs hat bei der Verleihung der 3D Printing Industry Awards den Preis für die besonders kreative Nutzung des 3D-Drucks gewonnen, den Creative 3D Printing Award 2018. Die Veranstaltung rückt Erfolge, Errungenschaften und Spitzenleistungen in der sich rasant entwickelnden 3D-Druck-Branche ins Rampenlicht.

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Dreidimensionaler GesamteindruckAudi testet Virtual Reality Holodeck

Audi testet das sogenannte Virtual Reality Holodeck zur Design-Beurteilung von neuen Modellen. Die Technologie erzeugt eine begehbare, virtuelle Umgebung mit einem dreidimensionalen Abbild des jeweiligen Autos und ermöglicht Entwicklern und Produktionsexperten frühzeitig einen realistischen Gesamteindruck eines neuen Modells und seiner Proportionen. Damit will das Unternehmen die Zahl der aufwändigen physischen Test-Modelle reduzieren und Entwicklungszeit und Kosten einsparen.

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Audi testet Virtual Reality Holodeck

Bereits seit 2003 nutzt der Automobilhersteller virtuell erzeugte 3D-Modelle als festen Bestandteil seines Entwicklungsprozesses. Nun testet das Unternehmen zudem ein sogenanntes Virtual Reality Holodeck, um das Design neuer Automodelle frühzeitig virtuell zu beurteilen. Der Begriff „Holodeck“ stammt aus der Science-Fiction-Serie „Star Trek“ und bezeichnet einen speziellen Raum, der virtuelle Welten simuliert. Im neuen Virtual Reality Holodeck wird die Vision zur Realität. In dem etwa 15 mal 15 Meter großen Raum lassen sich Auto-Prototypen realistisch und proportionsgetreu darstellen. Die Experten aus der Audi-Planung haben dafür den Raum, in dem die Designbeurteilung stattfindet, in der virtuellen Welt 1 zu 1 nachgebaut.

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Dort platzieren sie mit Hilfe aktueller Konstruktionsdaten die virtuellen Modelle. Diese können sie sowohl von innen als auch von außen intuitiv erfahren. Im Gegensatz zu bisherigen VR-Umgebungen können nun bis zu sechs Personen gleichzeitig um das Auto herumgehen.

Das Unternehmen testet das Holodeck an der Schnittstelle zwischen Entwicklung und Produktion. Dort bewerten Experten aus beiden Bereichen gemeinsam den visuellen Gesamteindruck sowie die Oberflächen des neuen Autos und passen die Lage einzelner Linien und Fugen an. Diese Beurteilung stellt den letzten Schritt dar, bevor die für das Auto notwendigen Werkzeuge in die Produktion gehen. Bisher wurden hierfür fotorealistische 2D-Computergrafiken eingesetzt sowie handgefertigte physische Modelle, deren Aufbau kostspielig ist und zudem bis zu sechs Wochen dauert.

„Mit dem VR Holodeck erhalten wir einen realitätsnahen Eindruck der Proportionen unserer künftigen Modelle. So können wir wichtige Entscheidungen schneller treffen“, sagt Martin Rademacher, Leiter des Projekts VR Holodeck bei Audi. Um einzelne Aspekte im Detail zu analysieren, kommt weiterhin die zweidimensionale Darstellung zum Einsatz: „Diese bietet aktuell noch eine höhere Auflösung und eine bessere Qualität als die begehbare VR-Installation“, so Rademacher.

Um im Holodeck arbeiten zu können, trägt jeder Nutzer eine VR-Brille und zwei Hand-Controller zur Interaktion. Auf dem Rücken hat er einen Rucksack mit einem leistungsfähigen, nur drei Kilogramm schweren PC. Dieser berechnet die Szene. Die mobilen PCs der Nutzer sind über WLAN mit einer zentralen Workstation verbunden, die den Datenaustausch steuert. Das dreidimensionale Modell kann in verschiedene Umgebungssettings überführt werden. In einer weiteren Ausbaustufe ermöglicht das Holodeck, Teilnehmer anderer Audi-Standorte hinzuzuschalten, was die Arbeitsorganisation deutlich erleichtert. Nach Produktionsstart dient das System dazu, die Qualität eines Modells zu sichern.

Das Gesamtkonzept hat Audi gemeinsam mit der Stuttgarter Medienagentur Lightshape entwickelt. Noch im Laufe dieses Jahres will das Unternehmen das Holodeck in die Arbeitsprozesse einführen. Ziel der aktuellen Testphase ist auch, Möglichkeiten des Einsatzes in anderen Unternehmensbereichen auszuloten: Die Produktionsplaner haben bereits ganze Bandabschnitte im System virtuell dargestellt, um künftige Abläufe zu visualisieren. Auch mit anderen Marken des Volkswagen-Konzerns steht die Abteilung im Austausch.

Weitere, bereits bestehende Anwendungsgebiete von Virtual Reality-Technologien sind beispielsweise ein virtuelles Training für Mitarbeiter in der Verpackungslogistik und die Audi VR experience für die Kundenberatung. Mit dieser können Interessierte ihren Traumwagen virtuell konfigurieren und alle Ausstattungsoptionen realitätsgetreu erleben. kp

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