Formnext 2019

Andrea Gillhuber,

Additive Fertigung in der modernen Produktion

Zum fünften Mal dreht sich auf der Formnext alles um die additive Fertigung. Schon im Vorfeld steht bei der Messe alles auf Wachstum: mehr Aussteller, mehr Fläche und eine Vielzahl an Sonderthemen. Mit dem weiteren Ausbau der Prozesskette präsentiert sie sich dem Fachbesucher als umfassendes Schaufenster der modernen industriellen Produktion.

Schon im Vorfeld steht bei der Formnext alles auf Wachstum: mehr Aussteller, mehr Fläche und eine Vielzahl an Sonderthemen. © Mesago / Mathias Kutt

Über 740 Aussteller aus 34 Länder hatten sich bis Ende September für die diesjährige Formnext angemeldet, das sind 17 Prozent mehr als im Vorjahr. Auch bei der Ausstellungsfläche konnte die Messe für additive Fertigung und moderne industrielle Produktion um 35 Prozent auf über 50.000 m² zulegen.

Das Wachstum ist neben den Standvergrößerungen bisheriger Aussteller auf 285 Neuaussteller aus 29 Ländern zurückzuführen. Durch das erneute Wachstum findet die Messe vom 19. bis 22. November erstmals in den Messehallen 11 und 12 statt und ist somit über das Eingangsgebäude Portalhaus zu erreichen.

Dass die additive Fertigung in der Industrie an Bedeutung gewinnt und sich weiter etabliert, zeigt auch die Zunahme entlang der Wertschöpfungskette. Erstmals sind 3M Advanced materials, Bosch Rexroth, Covestro, Evonik, Mitsubishi, Thyssenkrupp Materials oder Xerox vertreten. Sie zeigen Lösungen rund um die additive Fertigung. Dabei rücken auch wieder Kunststoffmaterialien in den Fokus. In den letzten Jahren galt mehr die additive Fertigung mit Metall als die Technologie für die Industrie. Durch neue Materialentwicklungen wie Hochtemperatur- und Verbundwerkstoffe können nun Anwendungen erschlossen werden, in denen Metallkomponenten bisher die Nase vorne hatten.

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AM-Produktion mit Laser-Stereolithografie von DWS auf der vergangenen Formnext. © Mesago / Mathias Kutt

Und auch im Postprocessing entwickelt sich eine starke Dynamik. Hier haben laut Messeveranstalter zahlreiche Unternehmen aus traditionellen Industriebereichen ihre Marktchancen entdeckt.

USA – das erste Partnerland

Erstmals ist mit den USA ein Partnerland vertreten. Am US-Pavillion erwartet den Besucher neben einem umfassenden Rahmenprogramm auch die Möglichkeit, mit Vertretern von der AMUG (Additive Manufacturing Users Group), AMT (Association for Manufacturing Technology), ASME (American Society of Mechanical Engineers) und dem US Commercial Service in Kontakt zu treten. Zudem wurde der Mittwoch zum „Special US-Day“ ernannt. Dieser wartet mit verschiedenen Events am Pavillion sowie einer „Closing-Reception“ auf, welche von der AMUG gesponsert wird. Zudem wird in Kooperation mit dem US Commercial Service das Standards-Forum weitergeführt.

Neben den US-Engagement gibt es noch weiteres Rahmenprogramm auf der Formnext. So widmet sich die TU Darmstadt mit dem BE-AM Symposium den additiven Aktivitäten in der Bauindustrie und Architektur. Bereits etablierte Events wie der Gemeinschaftsstand und die User-Case-Area „additive4Industry“ der VDMA-Arbeitsgemeinschaft AM, die Start-up Challenge, der Ideenwettbewerb purmundus challenge und die Karriereplattform AM4U werden fortgeführt. Ebenfalls neu ist Formnext.TV im Vorfeld und live von der Messe.

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