3D-Druck

Kostenberechnung für Fertigungsverfahren

3D-Druck

Mit einem Onlinetool und einer iPad-App bietet Materialise, Anbieter generativer Fertigungsverfahren wie Selektives Lasersintern, Vakuumguss und Stereolithographie, Konstrukteuren die Möglichkeit an, schnell zu entscheiden, wann sich der Einsatz dieser Verfahren als Alternative zum Kunststoff-Spritzguss rechnet. Der Anwender des Softwaretools muss nur fünf Fragen zu seinem Projekt oder dem zu entwickelnden Produkt beantworten. Abgefragt werden die Größe des Produktes, die Komplexität der Formgebung, die gewünschte Oberflächenqualität, die geplanten Stückzahlen und die Größenordnung der Kosten. Anhand der Antworten, die der Nutzer auf einer barometer-ähnlichen Skala einträgt, errechnet das Tool die Wahrscheinlichkeit, dass eines der 3D-Druck-Verfahren im konkreten Fall Vorteile bringt, weil etwa Funktionen integriert und Fertigungszeiten gespart oder teure Werkzeuge entfallen können.

Materialise möchte damit jene Konstrukteure überzeugen, die noch der Meinung sind, dass der Einsatz dieser Produktionsstechnologien auf Funktionsmuster, Prototypen und „Losgröße 1“-Bauteile beschränkt sei. Ebenso soll es aber auch den Enthusiasmus anderer Produktions-Experten bremsen, die vielleicht zu hohe Erwartungen an die Einsatzmöglichkeiten der Technologien haben. Materialise wird das 3D-Druck-Barometer auf der Motek (Halle 9, Stand 332) vorstellen. -mc-

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Materialise GmbH, Gilching, Tel. 08105/77859-0,

http://www.materialise.de, 3dprintbarometer.com

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