3D-Bearbeitung

Tiefer gehend

Ein effizientes und ausgereiftes Fertigungstool ist Solid CAM 2012, dessen Performance gesteigert worden ist. Die Arbeit für den Rechner wird mit Hilfe von Multicore-Technologie und Parallel-Computing auf mehrere Prozessoren verteilt. Diese Lösung ermöglicht gleichzeitiges Vorgehen beispielsweise bei Simulation und Berechnung. Erstmals verfügbar ist i-Machining 3D. Gute Zerspanungsraten werden vor allem bei extrem harten Materialien erreicht.

Die Bearbeitungszeit sinkt teilweise - so der Entwickler - um 70 Prozent. Intelligente Schnittwege und eine neue Bearbeitungsmethode, die in 3D beispielsweise erst die komplette Tiefe auf der Z-Achse und dann nach oben zustellt, führen zu guten Ergebnissen, die zudem die Standzeit der Werkzeuge verbessern. Weiches Anfahren und tangentiale Werkzeugbahnen helfen, die Schrupp-Operation schneller zu machen. Neue und überarbeitete Module steigern die Produktivität. Hybrid Constant Z als 3D-HSM-Strategie verbindet die Funktion Konstant-Z-Schlichten mit der 3D-Taschenbearbeitung. Das neue Modul Solid Probe macht die Ansteuerung von Tastsystemzyklen bereits bei der CAM-Programmierung möglich. So werden unter anderem die Nullpunktdefinition und das Messen auf der Maschine in dem Fertigungstool integriert.

Erweiterte Funktionen des Dreh-Fräsens stoßen auf Nachfrage am Markt. Ob Doppelrevolver oder Gegenspindel – damit lassen sich jetzt auch komplexe Bearbeitungszentren ansteuern. Mit dem Modul für die 3D-Bearbeitung namens Balanced Rough wird gleichzeitig der obere und der untere Revolver zum Bearbeiten eingesetzt.

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