Sichere Automation

„Botschafterin der Sicherheit“

Innovative Produkte für die Automatisierungstechnik auf den Markt zu bringen, ist ihr (Unternehmens-)Ziel. Renate Pilz, geschäftsführende Gesellschafterin von Pilz, stieg im Jahr 1975 nach einem tödlichen Unfall ihres Mannes als Vorsitzende des Beirats in das Unternehmen ein. 1995 übernahm sie dann die Geschäftsleitung. Von Anfang an wusste die heute 70jährige, dass sie das Lebenswerk ihres Mannes fortsetzen und aus dem bereits Ende der 40er Jahre gegründeten Elektronikunternehmen einen weltweit agierenden Technologieführer machen wollte. „Als Botschafter der Sicherheit haben wir das Ziel, die Sicherheit von Mensch und Maschine weltweit zu verbessern“, fasst Renate Pilz die Aufgabe ihres Unternehmens zusammen. Die Einführung wegweisender Produkte für die sichere Automation war ein Schwerpunkt der ersten Jahre. Bereits in den ersten Jahren ihrer Geschäftsleitung konnten Markteinführungen Maßstäbe in der Branche setzen. 1995 kam das erste programmierbare sichere Steuerungssystem auf den Markt, 1997 das erste sichere Bussystem.

Auch die Internationalität des Unternehmens mit Konsequenz weiter zu verfolgen, war ihr erste Aufgabe: aus anfänglich sieben Tochtergesellschaften wurden schnell 21, aktuell ist das Unternehmen mit 26 Tochtergesellschaften weltweit vertreten. Als Botschafterin der Sicherheit hat Renate Pilz auch innerhalb weniger Jahre die Anzahl Mitarbeiter von 400 auf 1.000 erhöht, heute sind es mehr als 1.400 weltweit. Und die Exportquote hat unter ihrer Leitung die 60 Prozentmarke längst überschritten. Renate Pilz führte und führte ihr Unternehmen von Anfang an zielgerichtet: gleich ob Controlling, Produkt Management oder Schulungsbereich, sie hat ein „management by objectives“ etabliert, das deutlich ihre Handschrift trägt: denn sie führt ihr Unternehmen als bekennende Christin nach eben jenen Werten. „Es muss eine Hierarchie geben, aber kein hierarchisches Denken“, lautet ihr Credo. Eine Sichtweise, die die Wertschätzung jedes Einzelnen in den Mittelpunkt ihrer Betrachtung stellt, sei unerlässlich. Eine starke Unternehmerin, die ihre Ziele klar im Blick, diese immer auch vorlebt. Sie ist überzeugt: „Führende können Glaubwürdigkeit nur dadurch erreichen, dass sie im Unternehmen Menschlichkeit leben. Nur wer aus Überzeugung handelt und sein Handeln begründen kann, kann ich auch Vorbild sein für andere und Mitarbeiter zum „Bewusst-Sein“ ermutigen.“ hs

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